
Auf dieser Seite finden Sie Neuigkeiten zu meiner Arbeit im Wahlkreis und im Landtag. Für Presseberichte der regionalen Zeitungen klicken Sie auf die Seite des Oranienburger Generalanzeigers oder der Zeitung Märkische Allgemeine.
AKTUELLES
PRESSE / NEWS
Liebenthaler Pferdeherde, Haus- & Werkstatt 24, ASB Leegebruch

Sommertour: Natur, Mittelstand und Pflege im Blick
Weitere Stationen meiner Sommertour haben erneut gezeigt, wie vielfältig Oberhavel ist. In Liebenthal konnte ich die deutschlandweit einzigartige Wildpferdeherde besuchen, die durch ein besonderes Rückzüchtungsprogramm entstanden ist und heute nahezu ungestört im Herdenverband lebt. Bei Haus & Werkstatt 24 in Germendorf standen die Entwicklung eines erfolgreichen mittelständischen Unternehmens, sein vorbildliches Engagement für Inklusion sowie die Herausforderungen durch Bürokratie und langwierige Genehmigungsverfahren im Mittelpunkt. Im ASB-Seniorenpflegeheim „Am Anger“ in Leegebruch ging es schließlich um die Zukunft der Pflege. Steigende Kosten, Investitionsbedarfe und der demografische Wandel machen deutlich, dass nachhaltige Reformen auf Bundesebene dringend erforderlich sind.
Alle Gespräche haben gezeigt, wie wichtig verlässliche politische Rahmenbedingungen sind: Für Naturschutz, den Mittelstand und eine bezahlbare, hochwertige Pflege. Die zahlreichen Anregungen und Erfahrungen aus den Terminen nehme ich mit in meine weitere Arbeit im Landtag.
Aesthetik Metall, IHK, Medimax und Tierarztpraxis Dr. Jahn

Sommertour: Handwerk, Wirtschaft und Daseinsvorsorge im Fokus
Im Rahmen meiner Sommertour konnte ich erneut spannende Einblicke in die Vielfalt unserer regionalen Wirtschaft gewinnen. Bei Aesthetik Metall in Liebenwalde beeindruckten mich die handwerkliche Qualität, die Kreativität und die Leidenschaft, mit der individuelle Metalllösungen entstehen. In Oranienburg standen Gespräche mit der Industrie- und Handelskammer sowie dem Medimax-Unternehmer Marco Suchomski im Mittelpunkt. Themen waren unter anderem der Fachkräftemangel, hohe Energiekosten, Bürokratieabbau, die Entwicklung von Gewerbeflächen und die Zukunft des stationären Handels.
Ein weiterer wichtiger Termin führte mich in die Tierarztpraxis von Dr. Christine Jahn. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Tierärzteschaft sprachen wir über die Herausforderungen der Branche – von der Nachwuchsgewinnung über die hohe Arbeitsbelastung bis hin zu bürokratischen Vorgaben. Alle Gespräche haben gezeigt: Unsere Unternehmen und Einrichtungen leisten Tag für Tag hervorragende Arbeit, brauchen aber verlässliche politische Rahmenbedingungen, ausreichend Fachkräfte und weniger Bürokratie. Die vielen Anregungen aus den Gesprächen nehme ich mit nach Potsdam und in den Austausch mit der Bundesebene.
Einladung zu „Pizza & Politik“

Pizza und Politik – das passt gut zusammen, denn mit vollem Bauch lässt es sich gleich noch besser diskutieren. Die Jusos Oberhavel, Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder und Björn Lüttmann wollen mit jungen Leuten ins Gespräch kommen – darüber, was sie beschäftigt. Ob Politik, Ausbildung oder Schule – egal welches Thema gerade aktuell ist, alle sind herzlich zum Austausch und auf ein Stück Pizza eingeladen.
Wann: Dienstag, 21. Juli 2026, 17 Uhr
Wo: TolOra-Gelände am Skater Oranienburg
Sommeraktion in Liebenwalde zum Ferienstart

Zum Start der Sommerferien laden Björn Lüttmann und die SPD Oranienburg-Liebenwalde herzlich zu „Bratwurst mit Björn“ ein.
Bürgerdialog mit Finanzminister Keller in Leegebruch

Chance auf mehr Wohnraum auch in Oranienburg

Der Brandenburger Landtag hat heute eine Reform der Bauordnung beschlossen. Ziel ist es, den Wohnungsbau zu beschleunigen, Verfahren zu vereinfachen und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu erleichtern. Auch wachsende Kommunen wie Oranienburg können von den neuen Regelungen profitieren.
Wohnen ist die zentrale soziale Frage unserer Zeit. In Wachstumsregionen wie Oranienburg fehlen bezahlbare Wohnungen und die Angebotsmieten steigen seit Jahren. Anhaltender Zuzug, steigende Einwohnerzahlen und eine zunehmende Zahl an Ein- und Zweipersonenhaushalten verstärken den Druck auf den Wohnungsmarkt zusätzlich.
Die neue Bauordnung bietet deshalb klare Chancen für Oranienburg. Die Stellplatzanforderung wurde begrenzt. Bei Neubauprojekten muss künftig nur noch ein Parkplatz je Wohnung nachgewiesen werden. Das erleichtert zum Beispiel Bauprojekte der WOBA auf begrenzten Flächen. Gleichzeitig werden Baugenehmigungsverfahren beschleunigt: Die Frist für die Vollständigkeitsprüfung von Bauanträgen wurde auf drei Wochen verkürzt. Zudem wurde die Genehmigungsfiktion ausgeweitet: Wird nicht innerhalb von drei Monaten über einen Bauantrag entschieden, gilt die Genehmigung als erteilt.
Auch für die Innenstadt bietet die Reform Verbesserungen: Die Umnutzung bestehender Gebäude wird vereinfacht. Bisherige bürokratische Auflagen, die den Einzug eines neuen Geschäfts in einen leerstehenden Laden behinderten, wurden deutlich reduziert. Zudem ist für saisonale Obst- und Gemüsestände künftig keine Baugenehmigung mehr nötig. Eingebracht in den Reformprozess hatte diesen Vorschlag der Landkreis Oberhavel.
Björn Lüttmann, Landtagsabgeordneter und SPD-Fraktionsvorsitzender, kommentiert:
„Mit der neuen Bauordnung schaffen wir die Voraussetzungen für mehr Wohnraum. Wir setzen dort an, wo Landespolitik tatsächlich Einfluss nehmen kann. Wie bauen gezielt Bürokratie ab, beseitigen Hindernisse und verkürzen Verfahren. Gerade auf innerstädtischen Baulücken können dadurch Bauprojekte möglich werden, die bisher an zu hohen Anforderungen gescheitert sind.
Gleichzeitig helfen die neuen Regelungen dabei, Leerstand zu vermeiden und bestehende Gebäude schneller wieder mit Leben zu füllen. Davon profitieren nicht nur Wohnungssuchende, sondern auch unsere Innenstädte. Wer bauen oder umbauen möchte, soll künftig schneller Klarheit und weniger bürokratische Hürden haben.“
Wichtigste Änderungen im Überblick:
- erleichterte Umnutzung bestehender Gebäude
- verpflichtender digitaler Bauantrag ab Oktober 2026
- schnellere Prüf- und Genehmigungsverfahren
- weniger Bürokratie und Auflagen
- Vereinfachungen beim seriellen und modularen Bauen
- mehr verfahrensfreie Bauvorhaben



