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Kommen Sie ins Gespräch mit Innenministerin Katrin Lange

Anpacken für ein einfacheres, sichereres, wirtschaftlich stärkeres und lebenswerteres Brandenburg

In der Aussprache zur heutigen Regierungserklärung des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar betont Björn Lüttmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, die Bedeutung von Demokratie und Kompromiss und zeigt in seiner Rede Wege auf, wie Brandenburg einfacher, sicherer, wirtschaftlich stärker und lebenswerter wird:
„Demokratie ist kein Nachteil, sondern unsere Stärke. Insbesondere in Zeiten kommunikativer Unordnung und Überforderung braucht es eine redliche Auseinandersetzung, um die besten politischen Ergebnisse zu erzielen. Von uns als koalitionstragenden Fraktionen erwarten die Menschen zurecht differenzierte und umsichtige Antworten. Daher heißt es jetzt: Anpacken! Wir werden Brandenburg einfacher machen, indem wir unnötige Bürokratie abbauen, Vergaben entschlacken und damit unsere Wirtschaft stärken.
Wir werden Brandenburg sicherer machen, indem wir die Personalstärke bei der Polizei auf 9.000 Stellen anheben, stärken den Brand- und Katastrophenschutz und stehen für eine soziale Abfederung der Energiewende. Sicherheit bedeutet Brandenburg in ein geeintes Europa einzubetten und die enge Zusammenarbeit mit Polen zu stärken.
Wir werden Brandenburg noch wirtschaftlicher machen, indem wir Investitionen in Industrie und Handwerk gezielt gefördert, Ostdeutsche Interessen nach vorne bringen und den Wirtschaftsstandort Brandenburg mit seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärken. Dazu zählt genauso eine zügige und gelingende Integration von Migrantinnen und Migranten in Arbeit und in die Gesellschaft.
Wir machen Brandenburg noch lebenswerter, indem wir uns weiter für gute und gut bezahlte Arbeit einsetzen. Wir setzen uns für einen Mindestlohn von 15 Euro ein und wollen ein Brandenburger Tariftreuegesetz verabschieden. Wir verbessern die Gesundheitsversorgung mit der ersten staatlichen Medizinische Universität in der Lausitz und investieren in Krankenhäuser und die Ausbildung von Pflegekräften. Wir stärken die Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen und setzen ebenso auf Medienbildung und Kompetenz im Umgang mit digitalen Geräten. Trotz aller finanziellen Herausforderungen gilt weiterhin: Die Kita bleibt beitragsfrei ab drei!
Hier können Sie sich die Rede ansehen:
Lüttmann sieht Potenziale in Oranienburg zu wenig genutzt

Brandenburg ist das Land der Flüsse und Seen. In Brandenburg liegen die attraktivsten Wassersportreviere in ganz Deutschland, was in den letzten Jahren zu einem wahren Boom im Wassertourismus führte. Heute ist der Wassertourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Bedeutung als regionaler Wirtschaftsmotor kann weiter zunehmen, wenn neue Projekte strategische Wirkung entfalten. Dazu zählt das neue Tourismusgebiet „Brandenburgische Seenplatte“, was die bisherigen Marken „Ruppiner Seenland“ und „Barnimer Land“ vereint. Das Gebiet umfasst die Landkreise Oberhavel, Barnim und Ostprignitz-Ruppin. Damit wird die Stadt Oranienburg Teil eines neuen touristischen Großprojekts, das auch den Wassertourismus voranbringen wird. Der laufende Neubau der Schleuse Friedenthal in Oranienburg ist ein weiterer einzigartiger Meilenstein, wodurch die Oranienburger und Ruppiner Gewässer wieder verbunden werden.
Auf Antrag von SPD und BSW diskutiert der Landtag in der nächsten Woche Zukunftspotenziale im Wassertourismus. Der Koalitionsantrag zielt darauf ab, Ergebnisse aus der aktuellen „Wassertourismusstudie 2024“ zu nutzen, die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen auszubauen und sich gegenüber dem Bund für die Umsetzung des „Masterplans Freizeitschifffahrt“ einzusetzen. Das Strategiepapier nimmt Entwicklungspotenziale von Wasserstraßen der Sport- und Freizeitschifffahrt in den Blick.
Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Tourismusverein Oranienburg e.V., kommentiert: „Brandenburg ist ein Paradies für Wasserliebhaber. Die Nachfrage bei Kanu- oder Charterbootverleihern ist rasant gestiegen und auch immer mehr Freizeitkapitäne mit eigenem Boot entdecken Brandenburg für sich. Als SPD-Fraktion wollen wir diese guten Entwicklungen weiter fördern, indem wir Investitionen oder die Modernisierung von Wasserwegen anschieben. Gleichzeitig wollen wir die Herausforderungen im Wassertourismus in den Blick nehmen. Der Fachkräftemangel ist wie generell im Tourismus auch hier großes Thema. Wir wollen deshalb auch mögliche Neuausrichtungen besprechen.
Ich sehe in Brandenburg und speziell in meiner Heimatstadt Oranienburg große Potenziale im Wassertourismus. Der Neubau der Schleuse Friedenthal wird starke positive Effekte für den Wassersport, Gastronomie und Einzelhandel bringen. Als Land können wir die Rahmenbedingungen für den Wassertourismus verbessern. Diese Impulse in konkrete Projekte umzusetzen, ist jedoch Aufgabe der Kommunen. Der Schlosshafen sowie die verschiedenen Wassersportvereine in Oranienburg sind erfolgreich. Nun müssen aber die nächsten Schritte gegangen werden. Bereits 2020 hat die Oranienburger Stadtverordnetenversammlung die Anlage eines Hafencamps und die Erweiterung des Schlosshafens beschlossen, umgesetzt hat der Bürgermeister bisher leider nichts davon.“
Wassertourismusregion Brandenburg-Berlin in Zahlen:
- Über 34.600 Kilometern Fließgewässer und mehr als 3.300 Seen
- Seit 2014 ist der Jahresumsatz in Berlin und Brandenburg um 100 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro angestiegen
- Über 6.100 Menschen sind direkt im Wassertourismus beschäftigt
Hier können Sie den Antrag nachlesen: Antrag SPD und BSW „Wassertourismus stärken“
Erste Erfolge für Brandenburg

ORAFOL investiert 100 Mio. Euro bis 2027

Das ist eine hervorragende Nachricht für Oranienburg und die ganze Region! Mit der Investitionsentscheidung wird der Wirtschaftsstandort Brandenburg insgesamt gestärkt. Gerade in Zeiten, in denen die Herausforderungen für viele Unternehmen groß sind, sind solche Impulse wichtig.
ORAFOL ist einer der größten Arbeitgeber in der Region. Vom angekündigten Investitionsvolumen geht das Signal aus: Arbeitsplätze sind sicher, der Stammsitz des Unternehmens in Oranienburg wird gestärkt und die Landesregierung steht fest an der Seite unserer Unternehmen.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller hat gezeigt, dass wir im Land die Bedürfnisse unserer Unternehmen ernst nehmen und uns für ihre Interessen einsetzen. Auch ich bin dazu mit ORAFOL im guten Austausch, denn es ist unser Ziel, unsere Wirtschaft zu stärken und die notwendige Sicherheit für Investitionen zu geben. Dass Minister Keller gleich am Beginn seiner Amtszeit das Gespräch mit ORAFOL sucht, ist Ausdruck von Wertschätzung für die einzigartige Unternehmensgeschichte und bringt die Bedeutung von ORAFOL für den Wirtschaftsstandort Brandenburg zum Ausdruck. Gleichzeitig wird damit das Vertrauen in die Landesregierung als Partner unserer Unternehmen gestärkt. Die Investitionsankündigung ist ein Beleg dafür, dass wir gemeinsam viel erreichen können, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen.
(Foto von einem früheren Termin mit Carsten Schneider, Zweiter von links. Ganz rechts Catherine Loclair, links daneben Firmenchef und Gründer Holger Loclair.)
Aus der Modellregion Oranienburg wird eine Kompetenzregion

Aus der „Modellregion“ für Kampfmittelsuche Oranienburg soll eine „Kompetenzregion“ werden: Das erklärte Innenministerin Katrin Lange heute am Rande der Kabinettssitzung, in der der Bericht des Ministeriums des Innern und für Kommunales (MIK) zur Evaluierung der Modellregion Oranienburg zur Kenntnis genommen wurde.
Laut dem Bericht wird die klare Empfehlung ausgesprochen, dass die erweiterten Aufgaben und Befugnisse des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) in Oranienburg fortgeführt werden sollen. Die mit der Einrichtung der Modellregion Oranienburg beabsichtigten Zielstellungen seien erfüllt worden. Die an die Stadt Oranienburg und den KMBD übertragenen Aufgaben und Befugnisse wie die Prüfung der durch die Kampfmittelräumfirmen vorgesehenen technologischen Verfahren oder die Durchführung von Kontrollen zur fachgerechten Ausführung von Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen hätten sich bewährt.
„Die Vorgehensweise bei der Suche nach Kampfmitteln wurde durch die von mir im Landtag vorangetriebene Einführung der Modellregion im Jahr 2019 optimiert und beschleunigt. Die professionelle Einschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KMBD haben dazu geführt, dass die Bearbeitung in den zuständigen Ämtern erheblich erleichtert und vereinfacht wurde. Der Einsatz für die Ausweitung bei der Suche nach Kampfmitteln hat sich gelohnt“, sagt der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD). Das belegt der Bericht des MIK: „Die Einrichtung der Modellregion Oranienburg verstärkte und beschleunigte die Kampfmittelbeseitigung in der Stadt.“
Björn Lüttmann: „Ich freue mich, dass die Innenministerin heute verkündet hat, dass die im Koalitionsvertrag von SPD und BSW festgeschriebene Überführung der Modellregion in eine Kompetenzregion nun kommt. Nun muss es darum gehen, die Kompetenzregion inhaltlich auszugestalten. Dazu gehört, dass Personal und Budget, die mit der Modellregion ebenfalls erhöht wurden, mindestens erhalten bleiben. Die erweiterten Aufgaben des KMBD bleiben ebenso. Darüber hinaus wünsche ich mir wissenschaftliche Begleitung und einen intensiven Austausch mit anderen kampfmittelbelasteten Regionen, um voneinander zu lernen. Wichtigstes Ziel bleibt aber, die verbliebenen ca. 200 Blindgänger in Oranienburg zu finden und entschärfen, bevor Menschen zu Schaden kommen.“
Hintergrund:
Die Stadt Oranienburg war während des Zweiten Weltkrieges ein Zentrum der Rüstungsindustrie sowie zentraler Verkehrsknotenpunkt und somit ein militärisch wichtiger Standort. Infolge dessen war das Stadtgebiet in den Jahren 1944/45 Ziel alliierter Bombenangriffe. Dabei wurden über 10.000 Sprengbomben über dem Stadtgebiet abgeworfen. Die Besonderheit stellte die Art der abgeworfenen Bomben dar. Hier wurde ein hoher Anteil von Bomben, die mit chemisch-mechanischen Langzeitzündern ausgerüstet waren, abgeworfen. Sie sollten noch Stunden nach Ende des Luftangriffs auch Personen treffen, die ihre Schutzräume verlassen hatten. Viele dieser Bomben detonierten nicht, liegen aber heute noch im Oranienburger Boden. Oranienburg ist die Stadt in Deutschland, die die höchste Belastung von Bomben dieser Bauart aufweist.
Kommen Sie ins Gespräch mit Innenministerin Katrin Lange

Anpacken für ein einfacheres, sichereres, wirtschaftlich stärkeres und lebenswerteres Brandenburg

In der Aussprache zur heutigen Regierungserklärung des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar betont Björn Lüttmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, die Bedeutung von Demokratie und Kompromiss und zeigt in seiner Rede Wege auf, wie Brandenburg einfacher, sicherer, wirtschaftlich stärker und lebenswerter wird:
„Demokratie ist kein Nachteil, sondern unsere Stärke. Insbesondere in Zeiten kommunikativer Unordnung und Überforderung braucht es eine redliche Auseinandersetzung, um die besten politischen Ergebnisse zu erzielen. Von uns als koalitionstragenden Fraktionen erwarten die Menschen zurecht differenzierte und umsichtige Antworten. Daher heißt es jetzt: Anpacken! Wir werden Brandenburg einfacher machen, indem wir unnötige Bürokratie abbauen, Vergaben entschlacken und damit unsere Wirtschaft stärken.
Wir werden Brandenburg sicherer machen, indem wir die Personalstärke bei der Polizei auf 9.000 Stellen anheben, stärken den Brand- und Katastrophenschutz und stehen für eine soziale Abfederung der Energiewende. Sicherheit bedeutet Brandenburg in ein geeintes Europa einzubetten und die enge Zusammenarbeit mit Polen zu stärken.
Wir werden Brandenburg noch wirtschaftlicher machen, indem wir Investitionen in Industrie und Handwerk gezielt gefördert, Ostdeutsche Interessen nach vorne bringen und den Wirtschaftsstandort Brandenburg mit seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärken. Dazu zählt genauso eine zügige und gelingende Integration von Migrantinnen und Migranten in Arbeit und in die Gesellschaft.
Wir machen Brandenburg noch lebenswerter, indem wir uns weiter für gute und gut bezahlte Arbeit einsetzen. Wir setzen uns für einen Mindestlohn von 15 Euro ein und wollen ein Brandenburger Tariftreuegesetz verabschieden. Wir verbessern die Gesundheitsversorgung mit der ersten staatlichen Medizinische Universität in der Lausitz und investieren in Krankenhäuser und die Ausbildung von Pflegekräften. Wir stärken die Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen und setzen ebenso auf Medienbildung und Kompetenz im Umgang mit digitalen Geräten. Trotz aller finanziellen Herausforderungen gilt weiterhin: Die Kita bleibt beitragsfrei ab drei!
Hier können Sie sich die Rede ansehen:
Lüttmann sieht Potenziale in Oranienburg zu wenig genutzt

Brandenburg ist das Land der Flüsse und Seen. In Brandenburg liegen die attraktivsten Wassersportreviere in ganz Deutschland, was in den letzten Jahren zu einem wahren Boom im Wassertourismus führte. Heute ist der Wassertourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Bedeutung als regionaler Wirtschaftsmotor kann weiter zunehmen, wenn neue Projekte strategische Wirkung entfalten. Dazu zählt das neue Tourismusgebiet „Brandenburgische Seenplatte“, was die bisherigen Marken „Ruppiner Seenland“ und „Barnimer Land“ vereint. Das Gebiet umfasst die Landkreise Oberhavel, Barnim und Ostprignitz-Ruppin. Damit wird die Stadt Oranienburg Teil eines neuen touristischen Großprojekts, das auch den Wassertourismus voranbringen wird. Der laufende Neubau der Schleuse Friedenthal in Oranienburg ist ein weiterer einzigartiger Meilenstein, wodurch die Oranienburger und Ruppiner Gewässer wieder verbunden werden.
Auf Antrag von SPD und BSW diskutiert der Landtag in der nächsten Woche Zukunftspotenziale im Wassertourismus. Der Koalitionsantrag zielt darauf ab, Ergebnisse aus der aktuellen „Wassertourismusstudie 2024“ zu nutzen, die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen auszubauen und sich gegenüber dem Bund für die Umsetzung des „Masterplans Freizeitschifffahrt“ einzusetzen. Das Strategiepapier nimmt Entwicklungspotenziale von Wasserstraßen der Sport- und Freizeitschifffahrt in den Blick.
Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Tourismusverein Oranienburg e.V., kommentiert: „Brandenburg ist ein Paradies für Wasserliebhaber. Die Nachfrage bei Kanu- oder Charterbootverleihern ist rasant gestiegen und auch immer mehr Freizeitkapitäne mit eigenem Boot entdecken Brandenburg für sich. Als SPD-Fraktion wollen wir diese guten Entwicklungen weiter fördern, indem wir Investitionen oder die Modernisierung von Wasserwegen anschieben. Gleichzeitig wollen wir die Herausforderungen im Wassertourismus in den Blick nehmen. Der Fachkräftemangel ist wie generell im Tourismus auch hier großes Thema. Wir wollen deshalb auch mögliche Neuausrichtungen besprechen.
Ich sehe in Brandenburg und speziell in meiner Heimatstadt Oranienburg große Potenziale im Wassertourismus. Der Neubau der Schleuse Friedenthal wird starke positive Effekte für den Wassersport, Gastronomie und Einzelhandel bringen. Als Land können wir die Rahmenbedingungen für den Wassertourismus verbessern. Diese Impulse in konkrete Projekte umzusetzen, ist jedoch Aufgabe der Kommunen. Der Schlosshafen sowie die verschiedenen Wassersportvereine in Oranienburg sind erfolgreich. Nun müssen aber die nächsten Schritte gegangen werden. Bereits 2020 hat die Oranienburger Stadtverordnetenversammlung die Anlage eines Hafencamps und die Erweiterung des Schlosshafens beschlossen, umgesetzt hat der Bürgermeister bisher leider nichts davon.“
Wassertourismusregion Brandenburg-Berlin in Zahlen:
- Über 34.600 Kilometern Fließgewässer und mehr als 3.300 Seen
- Seit 2014 ist der Jahresumsatz in Berlin und Brandenburg um 100 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro angestiegen
- Über 6.100 Menschen sind direkt im Wassertourismus beschäftigt
Hier können Sie den Antrag nachlesen: Antrag SPD und BSW „Wassertourismus stärken“
Erste Erfolge für Brandenburg

ORAFOL investiert 100 Mio. Euro bis 2027

Das ist eine hervorragende Nachricht für Oranienburg und die ganze Region! Mit der Investitionsentscheidung wird der Wirtschaftsstandort Brandenburg insgesamt gestärkt. Gerade in Zeiten, in denen die Herausforderungen für viele Unternehmen groß sind, sind solche Impulse wichtig.
ORAFOL ist einer der größten Arbeitgeber in der Region. Vom angekündigten Investitionsvolumen geht das Signal aus: Arbeitsplätze sind sicher, der Stammsitz des Unternehmens in Oranienburg wird gestärkt und die Landesregierung steht fest an der Seite unserer Unternehmen.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller hat gezeigt, dass wir im Land die Bedürfnisse unserer Unternehmen ernst nehmen und uns für ihre Interessen einsetzen. Auch ich bin dazu mit ORAFOL im guten Austausch, denn es ist unser Ziel, unsere Wirtschaft zu stärken und die notwendige Sicherheit für Investitionen zu geben. Dass Minister Keller gleich am Beginn seiner Amtszeit das Gespräch mit ORAFOL sucht, ist Ausdruck von Wertschätzung für die einzigartige Unternehmensgeschichte und bringt die Bedeutung von ORAFOL für den Wirtschaftsstandort Brandenburg zum Ausdruck. Gleichzeitig wird damit das Vertrauen in die Landesregierung als Partner unserer Unternehmen gestärkt. Die Investitionsankündigung ist ein Beleg dafür, dass wir gemeinsam viel erreichen können, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen.
(Foto von einem früheren Termin mit Carsten Schneider, Zweiter von links. Ganz rechts Catherine Loclair, links daneben Firmenchef und Gründer Holger Loclair.)
Aus der Modellregion Oranienburg wird eine Kompetenzregion

Aus der „Modellregion“ für Kampfmittelsuche Oranienburg soll eine „Kompetenzregion“ werden: Das erklärte Innenministerin Katrin Lange heute am Rande der Kabinettssitzung, in der der Bericht des Ministeriums des Innern und für Kommunales (MIK) zur Evaluierung der Modellregion Oranienburg zur Kenntnis genommen wurde.
Laut dem Bericht wird die klare Empfehlung ausgesprochen, dass die erweiterten Aufgaben und Befugnisse des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) in Oranienburg fortgeführt werden sollen. Die mit der Einrichtung der Modellregion Oranienburg beabsichtigten Zielstellungen seien erfüllt worden. Die an die Stadt Oranienburg und den KMBD übertragenen Aufgaben und Befugnisse wie die Prüfung der durch die Kampfmittelräumfirmen vorgesehenen technologischen Verfahren oder die Durchführung von Kontrollen zur fachgerechten Ausführung von Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen hätten sich bewährt.
„Die Vorgehensweise bei der Suche nach Kampfmitteln wurde durch die von mir im Landtag vorangetriebene Einführung der Modellregion im Jahr 2019 optimiert und beschleunigt. Die professionelle Einschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KMBD haben dazu geführt, dass die Bearbeitung in den zuständigen Ämtern erheblich erleichtert und vereinfacht wurde. Der Einsatz für die Ausweitung bei der Suche nach Kampfmitteln hat sich gelohnt“, sagt der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD). Das belegt der Bericht des MIK: „Die Einrichtung der Modellregion Oranienburg verstärkte und beschleunigte die Kampfmittelbeseitigung in der Stadt.“
Björn Lüttmann: „Ich freue mich, dass die Innenministerin heute verkündet hat, dass die im Koalitionsvertrag von SPD und BSW festgeschriebene Überführung der Modellregion in eine Kompetenzregion nun kommt. Nun muss es darum gehen, die Kompetenzregion inhaltlich auszugestalten. Dazu gehört, dass Personal und Budget, die mit der Modellregion ebenfalls erhöht wurden, mindestens erhalten bleiben. Die erweiterten Aufgaben des KMBD bleiben ebenso. Darüber hinaus wünsche ich mir wissenschaftliche Begleitung und einen intensiven Austausch mit anderen kampfmittelbelasteten Regionen, um voneinander zu lernen. Wichtigstes Ziel bleibt aber, die verbliebenen ca. 200 Blindgänger in Oranienburg zu finden und entschärfen, bevor Menschen zu Schaden kommen.“
Hintergrund:
Die Stadt Oranienburg war während des Zweiten Weltkrieges ein Zentrum der Rüstungsindustrie sowie zentraler Verkehrsknotenpunkt und somit ein militärisch wichtiger Standort. Infolge dessen war das Stadtgebiet in den Jahren 1944/45 Ziel alliierter Bombenangriffe. Dabei wurden über 10.000 Sprengbomben über dem Stadtgebiet abgeworfen. Die Besonderheit stellte die Art der abgeworfenen Bomben dar. Hier wurde ein hoher Anteil von Bomben, die mit chemisch-mechanischen Langzeitzündern ausgerüstet waren, abgeworfen. Sie sollten noch Stunden nach Ende des Luftangriffs auch Personen treffen, die ihre Schutzräume verlassen hatten. Viele dieser Bomben detonierten nicht, liegen aber heute noch im Oranienburger Boden. Oranienburg ist die Stadt in Deutschland, die die höchste Belastung von Bomben dieser Bauart aufweist.
Kommen Sie ins Gespräch mit Innenministerin Katrin Lange

Anpacken für ein einfacheres, sichereres, wirtschaftlich stärkeres und lebenswerteres Brandenburg

In der Aussprache zur heutigen Regierungserklärung des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar betont Björn Lüttmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, die Bedeutung von Demokratie und Kompromiss und zeigt in seiner Rede Wege auf, wie Brandenburg einfacher, sicherer, wirtschaftlich stärker und lebenswerter wird:
„Demokratie ist kein Nachteil, sondern unsere Stärke. Insbesondere in Zeiten kommunikativer Unordnung und Überforderung braucht es eine redliche Auseinandersetzung, um die besten politischen Ergebnisse zu erzielen. Von uns als koalitionstragenden Fraktionen erwarten die Menschen zurecht differenzierte und umsichtige Antworten. Daher heißt es jetzt: Anpacken! Wir werden Brandenburg einfacher machen, indem wir unnötige Bürokratie abbauen, Vergaben entschlacken und damit unsere Wirtschaft stärken.
Wir werden Brandenburg sicherer machen, indem wir die Personalstärke bei der Polizei auf 9.000 Stellen anheben, stärken den Brand- und Katastrophenschutz und stehen für eine soziale Abfederung der Energiewende. Sicherheit bedeutet Brandenburg in ein geeintes Europa einzubetten und die enge Zusammenarbeit mit Polen zu stärken.
Wir werden Brandenburg noch wirtschaftlicher machen, indem wir Investitionen in Industrie und Handwerk gezielt gefördert, Ostdeutsche Interessen nach vorne bringen und den Wirtschaftsstandort Brandenburg mit seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärken. Dazu zählt genauso eine zügige und gelingende Integration von Migrantinnen und Migranten in Arbeit und in die Gesellschaft.
Wir machen Brandenburg noch lebenswerter, indem wir uns weiter für gute und gut bezahlte Arbeit einsetzen. Wir setzen uns für einen Mindestlohn von 15 Euro ein und wollen ein Brandenburger Tariftreuegesetz verabschieden. Wir verbessern die Gesundheitsversorgung mit der ersten staatlichen Medizinische Universität in der Lausitz und investieren in Krankenhäuser und die Ausbildung von Pflegekräften. Wir stärken die Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen und setzen ebenso auf Medienbildung und Kompetenz im Umgang mit digitalen Geräten. Trotz aller finanziellen Herausforderungen gilt weiterhin: Die Kita bleibt beitragsfrei ab drei!
Hier können Sie sich die Rede ansehen:
Lüttmann sieht Potenziale in Oranienburg zu wenig genutzt

Brandenburg ist das Land der Flüsse und Seen. In Brandenburg liegen die attraktivsten Wassersportreviere in ganz Deutschland, was in den letzten Jahren zu einem wahren Boom im Wassertourismus führte. Heute ist der Wassertourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Bedeutung als regionaler Wirtschaftsmotor kann weiter zunehmen, wenn neue Projekte strategische Wirkung entfalten. Dazu zählt das neue Tourismusgebiet „Brandenburgische Seenplatte“, was die bisherigen Marken „Ruppiner Seenland“ und „Barnimer Land“ vereint. Das Gebiet umfasst die Landkreise Oberhavel, Barnim und Ostprignitz-Ruppin. Damit wird die Stadt Oranienburg Teil eines neuen touristischen Großprojekts, das auch den Wassertourismus voranbringen wird. Der laufende Neubau der Schleuse Friedenthal in Oranienburg ist ein weiterer einzigartiger Meilenstein, wodurch die Oranienburger und Ruppiner Gewässer wieder verbunden werden.
Auf Antrag von SPD und BSW diskutiert der Landtag in der nächsten Woche Zukunftspotenziale im Wassertourismus. Der Koalitionsantrag zielt darauf ab, Ergebnisse aus der aktuellen „Wassertourismusstudie 2024“ zu nutzen, die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen auszubauen und sich gegenüber dem Bund für die Umsetzung des „Masterplans Freizeitschifffahrt“ einzusetzen. Das Strategiepapier nimmt Entwicklungspotenziale von Wasserstraßen der Sport- und Freizeitschifffahrt in den Blick.
Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Tourismusverein Oranienburg e.V., kommentiert: „Brandenburg ist ein Paradies für Wasserliebhaber. Die Nachfrage bei Kanu- oder Charterbootverleihern ist rasant gestiegen und auch immer mehr Freizeitkapitäne mit eigenem Boot entdecken Brandenburg für sich. Als SPD-Fraktion wollen wir diese guten Entwicklungen weiter fördern, indem wir Investitionen oder die Modernisierung von Wasserwegen anschieben. Gleichzeitig wollen wir die Herausforderungen im Wassertourismus in den Blick nehmen. Der Fachkräftemangel ist wie generell im Tourismus auch hier großes Thema. Wir wollen deshalb auch mögliche Neuausrichtungen besprechen.
Ich sehe in Brandenburg und speziell in meiner Heimatstadt Oranienburg große Potenziale im Wassertourismus. Der Neubau der Schleuse Friedenthal wird starke positive Effekte für den Wassersport, Gastronomie und Einzelhandel bringen. Als Land können wir die Rahmenbedingungen für den Wassertourismus verbessern. Diese Impulse in konkrete Projekte umzusetzen, ist jedoch Aufgabe der Kommunen. Der Schlosshafen sowie die verschiedenen Wassersportvereine in Oranienburg sind erfolgreich. Nun müssen aber die nächsten Schritte gegangen werden. Bereits 2020 hat die Oranienburger Stadtverordnetenversammlung die Anlage eines Hafencamps und die Erweiterung des Schlosshafens beschlossen, umgesetzt hat der Bürgermeister bisher leider nichts davon.“
Wassertourismusregion Brandenburg-Berlin in Zahlen:
- Über 34.600 Kilometern Fließgewässer und mehr als 3.300 Seen
- Seit 2014 ist der Jahresumsatz in Berlin und Brandenburg um 100 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro angestiegen
- Über 6.100 Menschen sind direkt im Wassertourismus beschäftigt
Hier können Sie den Antrag nachlesen: Antrag SPD und BSW „Wassertourismus stärken“
Erste Erfolge für Brandenburg

ORAFOL investiert 100 Mio. Euro bis 2027

Das ist eine hervorragende Nachricht für Oranienburg und die ganze Region! Mit der Investitionsentscheidung wird der Wirtschaftsstandort Brandenburg insgesamt gestärkt. Gerade in Zeiten, in denen die Herausforderungen für viele Unternehmen groß sind, sind solche Impulse wichtig.
ORAFOL ist einer der größten Arbeitgeber in der Region. Vom angekündigten Investitionsvolumen geht das Signal aus: Arbeitsplätze sind sicher, der Stammsitz des Unternehmens in Oranienburg wird gestärkt und die Landesregierung steht fest an der Seite unserer Unternehmen.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller hat gezeigt, dass wir im Land die Bedürfnisse unserer Unternehmen ernst nehmen und uns für ihre Interessen einsetzen. Auch ich bin dazu mit ORAFOL im guten Austausch, denn es ist unser Ziel, unsere Wirtschaft zu stärken und die notwendige Sicherheit für Investitionen zu geben. Dass Minister Keller gleich am Beginn seiner Amtszeit das Gespräch mit ORAFOL sucht, ist Ausdruck von Wertschätzung für die einzigartige Unternehmensgeschichte und bringt die Bedeutung von ORAFOL für den Wirtschaftsstandort Brandenburg zum Ausdruck. Gleichzeitig wird damit das Vertrauen in die Landesregierung als Partner unserer Unternehmen gestärkt. Die Investitionsankündigung ist ein Beleg dafür, dass wir gemeinsam viel erreichen können, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen.
(Foto von einem früheren Termin mit Carsten Schneider, Zweiter von links. Ganz rechts Catherine Loclair, links daneben Firmenchef und Gründer Holger Loclair.)
Aus der Modellregion Oranienburg wird eine Kompetenzregion

Aus der „Modellregion“ für Kampfmittelsuche Oranienburg soll eine „Kompetenzregion“ werden: Das erklärte Innenministerin Katrin Lange heute am Rande der Kabinettssitzung, in der der Bericht des Ministeriums des Innern und für Kommunales (MIK) zur Evaluierung der Modellregion Oranienburg zur Kenntnis genommen wurde.
Laut dem Bericht wird die klare Empfehlung ausgesprochen, dass die erweiterten Aufgaben und Befugnisse des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) in Oranienburg fortgeführt werden sollen. Die mit der Einrichtung der Modellregion Oranienburg beabsichtigten Zielstellungen seien erfüllt worden. Die an die Stadt Oranienburg und den KMBD übertragenen Aufgaben und Befugnisse wie die Prüfung der durch die Kampfmittelräumfirmen vorgesehenen technologischen Verfahren oder die Durchführung von Kontrollen zur fachgerechten Ausführung von Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen hätten sich bewährt.
„Die Vorgehensweise bei der Suche nach Kampfmitteln wurde durch die von mir im Landtag vorangetriebene Einführung der Modellregion im Jahr 2019 optimiert und beschleunigt. Die professionelle Einschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KMBD haben dazu geführt, dass die Bearbeitung in den zuständigen Ämtern erheblich erleichtert und vereinfacht wurde. Der Einsatz für die Ausweitung bei der Suche nach Kampfmitteln hat sich gelohnt“, sagt der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD). Das belegt der Bericht des MIK: „Die Einrichtung der Modellregion Oranienburg verstärkte und beschleunigte die Kampfmittelbeseitigung in der Stadt.“
Björn Lüttmann: „Ich freue mich, dass die Innenministerin heute verkündet hat, dass die im Koalitionsvertrag von SPD und BSW festgeschriebene Überführung der Modellregion in eine Kompetenzregion nun kommt. Nun muss es darum gehen, die Kompetenzregion inhaltlich auszugestalten. Dazu gehört, dass Personal und Budget, die mit der Modellregion ebenfalls erhöht wurden, mindestens erhalten bleiben. Die erweiterten Aufgaben des KMBD bleiben ebenso. Darüber hinaus wünsche ich mir wissenschaftliche Begleitung und einen intensiven Austausch mit anderen kampfmittelbelasteten Regionen, um voneinander zu lernen. Wichtigstes Ziel bleibt aber, die verbliebenen ca. 200 Blindgänger in Oranienburg zu finden und entschärfen, bevor Menschen zu Schaden kommen.“
Hintergrund:
Die Stadt Oranienburg war während des Zweiten Weltkrieges ein Zentrum der Rüstungsindustrie sowie zentraler Verkehrsknotenpunkt und somit ein militärisch wichtiger Standort. Infolge dessen war das Stadtgebiet in den Jahren 1944/45 Ziel alliierter Bombenangriffe. Dabei wurden über 10.000 Sprengbomben über dem Stadtgebiet abgeworfen. Die Besonderheit stellte die Art der abgeworfenen Bomben dar. Hier wurde ein hoher Anteil von Bomben, die mit chemisch-mechanischen Langzeitzündern ausgerüstet waren, abgeworfen. Sie sollten noch Stunden nach Ende des Luftangriffs auch Personen treffen, die ihre Schutzräume verlassen hatten. Viele dieser Bomben detonierten nicht, liegen aber heute noch im Oranienburger Boden. Oranienburg ist die Stadt in Deutschland, die die höchste Belastung von Bomben dieser Bauart aufweist.
Kommen Sie ins Gespräch mit Innenministerin Katrin Lange

Anpacken für ein einfacheres, sichereres, wirtschaftlich stärkeres und lebenswerteres Brandenburg

In der Aussprache zur heutigen Regierungserklärung des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar betont Björn Lüttmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, die Bedeutung von Demokratie und Kompromiss und zeigt in seiner Rede Wege auf, wie Brandenburg einfacher, sicherer, wirtschaftlich stärker und lebenswerter wird:
„Demokratie ist kein Nachteil, sondern unsere Stärke. Insbesondere in Zeiten kommunikativer Unordnung und Überforderung braucht es eine redliche Auseinandersetzung, um die besten politischen Ergebnisse zu erzielen. Von uns als koalitionstragenden Fraktionen erwarten die Menschen zurecht differenzierte und umsichtige Antworten. Daher heißt es jetzt: Anpacken! Wir werden Brandenburg einfacher machen, indem wir unnötige Bürokratie abbauen, Vergaben entschlacken und damit unsere Wirtschaft stärken.
Wir werden Brandenburg sicherer machen, indem wir die Personalstärke bei der Polizei auf 9.000 Stellen anheben, stärken den Brand- und Katastrophenschutz und stehen für eine soziale Abfederung der Energiewende. Sicherheit bedeutet Brandenburg in ein geeintes Europa einzubetten und die enge Zusammenarbeit mit Polen zu stärken.
Wir werden Brandenburg noch wirtschaftlicher machen, indem wir Investitionen in Industrie und Handwerk gezielt gefördert, Ostdeutsche Interessen nach vorne bringen und den Wirtschaftsstandort Brandenburg mit seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärken. Dazu zählt genauso eine zügige und gelingende Integration von Migrantinnen und Migranten in Arbeit und in die Gesellschaft.
Wir machen Brandenburg noch lebenswerter, indem wir uns weiter für gute und gut bezahlte Arbeit einsetzen. Wir setzen uns für einen Mindestlohn von 15 Euro ein und wollen ein Brandenburger Tariftreuegesetz verabschieden. Wir verbessern die Gesundheitsversorgung mit der ersten staatlichen Medizinische Universität in der Lausitz und investieren in Krankenhäuser und die Ausbildung von Pflegekräften. Wir stärken die Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen und setzen ebenso auf Medienbildung und Kompetenz im Umgang mit digitalen Geräten. Trotz aller finanziellen Herausforderungen gilt weiterhin: Die Kita bleibt beitragsfrei ab drei!
Hier können Sie sich die Rede ansehen:
Lüttmann sieht Potenziale in Oranienburg zu wenig genutzt

Brandenburg ist das Land der Flüsse und Seen. In Brandenburg liegen die attraktivsten Wassersportreviere in ganz Deutschland, was in den letzten Jahren zu einem wahren Boom im Wassertourismus führte. Heute ist der Wassertourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Bedeutung als regionaler Wirtschaftsmotor kann weiter zunehmen, wenn neue Projekte strategische Wirkung entfalten. Dazu zählt das neue Tourismusgebiet „Brandenburgische Seenplatte“, was die bisherigen Marken „Ruppiner Seenland“ und „Barnimer Land“ vereint. Das Gebiet umfasst die Landkreise Oberhavel, Barnim und Ostprignitz-Ruppin. Damit wird die Stadt Oranienburg Teil eines neuen touristischen Großprojekts, das auch den Wassertourismus voranbringen wird. Der laufende Neubau der Schleuse Friedenthal in Oranienburg ist ein weiterer einzigartiger Meilenstein, wodurch die Oranienburger und Ruppiner Gewässer wieder verbunden werden.
Auf Antrag von SPD und BSW diskutiert der Landtag in der nächsten Woche Zukunftspotenziale im Wassertourismus. Der Koalitionsantrag zielt darauf ab, Ergebnisse aus der aktuellen „Wassertourismusstudie 2024“ zu nutzen, die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen auszubauen und sich gegenüber dem Bund für die Umsetzung des „Masterplans Freizeitschifffahrt“ einzusetzen. Das Strategiepapier nimmt Entwicklungspotenziale von Wasserstraßen der Sport- und Freizeitschifffahrt in den Blick.
Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Tourismusverein Oranienburg e.V., kommentiert: „Brandenburg ist ein Paradies für Wasserliebhaber. Die Nachfrage bei Kanu- oder Charterbootverleihern ist rasant gestiegen und auch immer mehr Freizeitkapitäne mit eigenem Boot entdecken Brandenburg für sich. Als SPD-Fraktion wollen wir diese guten Entwicklungen weiter fördern, indem wir Investitionen oder die Modernisierung von Wasserwegen anschieben. Gleichzeitig wollen wir die Herausforderungen im Wassertourismus in den Blick nehmen. Der Fachkräftemangel ist wie generell im Tourismus auch hier großes Thema. Wir wollen deshalb auch mögliche Neuausrichtungen besprechen.
Ich sehe in Brandenburg und speziell in meiner Heimatstadt Oranienburg große Potenziale im Wassertourismus. Der Neubau der Schleuse Friedenthal wird starke positive Effekte für den Wassersport, Gastronomie und Einzelhandel bringen. Als Land können wir die Rahmenbedingungen für den Wassertourismus verbessern. Diese Impulse in konkrete Projekte umzusetzen, ist jedoch Aufgabe der Kommunen. Der Schlosshafen sowie die verschiedenen Wassersportvereine in Oranienburg sind erfolgreich. Nun müssen aber die nächsten Schritte gegangen werden. Bereits 2020 hat die Oranienburger Stadtverordnetenversammlung die Anlage eines Hafencamps und die Erweiterung des Schlosshafens beschlossen, umgesetzt hat der Bürgermeister bisher leider nichts davon.“
Wassertourismusregion Brandenburg-Berlin in Zahlen:
- Über 34.600 Kilometern Fließgewässer und mehr als 3.300 Seen
- Seit 2014 ist der Jahresumsatz in Berlin und Brandenburg um 100 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro angestiegen
- Über 6.100 Menschen sind direkt im Wassertourismus beschäftigt
Hier können Sie den Antrag nachlesen: Antrag SPD und BSW „Wassertourismus stärken“
Erste Erfolge für Brandenburg

ORAFOL investiert 100 Mio. Euro bis 2027

Das ist eine hervorragende Nachricht für Oranienburg und die ganze Region! Mit der Investitionsentscheidung wird der Wirtschaftsstandort Brandenburg insgesamt gestärkt. Gerade in Zeiten, in denen die Herausforderungen für viele Unternehmen groß sind, sind solche Impulse wichtig.
ORAFOL ist einer der größten Arbeitgeber in der Region. Vom angekündigten Investitionsvolumen geht das Signal aus: Arbeitsplätze sind sicher, der Stammsitz des Unternehmens in Oranienburg wird gestärkt und die Landesregierung steht fest an der Seite unserer Unternehmen.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller hat gezeigt, dass wir im Land die Bedürfnisse unserer Unternehmen ernst nehmen und uns für ihre Interessen einsetzen. Auch ich bin dazu mit ORAFOL im guten Austausch, denn es ist unser Ziel, unsere Wirtschaft zu stärken und die notwendige Sicherheit für Investitionen zu geben. Dass Minister Keller gleich am Beginn seiner Amtszeit das Gespräch mit ORAFOL sucht, ist Ausdruck von Wertschätzung für die einzigartige Unternehmensgeschichte und bringt die Bedeutung von ORAFOL für den Wirtschaftsstandort Brandenburg zum Ausdruck. Gleichzeitig wird damit das Vertrauen in die Landesregierung als Partner unserer Unternehmen gestärkt. Die Investitionsankündigung ist ein Beleg dafür, dass wir gemeinsam viel erreichen können, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen.
(Foto von einem früheren Termin mit Carsten Schneider, Zweiter von links. Ganz rechts Catherine Loclair, links daneben Firmenchef und Gründer Holger Loclair.)
Aus der Modellregion Oranienburg wird eine Kompetenzregion

Aus der „Modellregion“ für Kampfmittelsuche Oranienburg soll eine „Kompetenzregion“ werden: Das erklärte Innenministerin Katrin Lange heute am Rande der Kabinettssitzung, in der der Bericht des Ministeriums des Innern und für Kommunales (MIK) zur Evaluierung der Modellregion Oranienburg zur Kenntnis genommen wurde.
Laut dem Bericht wird die klare Empfehlung ausgesprochen, dass die erweiterten Aufgaben und Befugnisse des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) in Oranienburg fortgeführt werden sollen. Die mit der Einrichtung der Modellregion Oranienburg beabsichtigten Zielstellungen seien erfüllt worden. Die an die Stadt Oranienburg und den KMBD übertragenen Aufgaben und Befugnisse wie die Prüfung der durch die Kampfmittelräumfirmen vorgesehenen technologischen Verfahren oder die Durchführung von Kontrollen zur fachgerechten Ausführung von Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen hätten sich bewährt.
„Die Vorgehensweise bei der Suche nach Kampfmitteln wurde durch die von mir im Landtag vorangetriebene Einführung der Modellregion im Jahr 2019 optimiert und beschleunigt. Die professionelle Einschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KMBD haben dazu geführt, dass die Bearbeitung in den zuständigen Ämtern erheblich erleichtert und vereinfacht wurde. Der Einsatz für die Ausweitung bei der Suche nach Kampfmitteln hat sich gelohnt“, sagt der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD). Das belegt der Bericht des MIK: „Die Einrichtung der Modellregion Oranienburg verstärkte und beschleunigte die Kampfmittelbeseitigung in der Stadt.“
Björn Lüttmann: „Ich freue mich, dass die Innenministerin heute verkündet hat, dass die im Koalitionsvertrag von SPD und BSW festgeschriebene Überführung der Modellregion in eine Kompetenzregion nun kommt. Nun muss es darum gehen, die Kompetenzregion inhaltlich auszugestalten. Dazu gehört, dass Personal und Budget, die mit der Modellregion ebenfalls erhöht wurden, mindestens erhalten bleiben. Die erweiterten Aufgaben des KMBD bleiben ebenso. Darüber hinaus wünsche ich mir wissenschaftliche Begleitung und einen intensiven Austausch mit anderen kampfmittelbelasteten Regionen, um voneinander zu lernen. Wichtigstes Ziel bleibt aber, die verbliebenen ca. 200 Blindgänger in Oranienburg zu finden und entschärfen, bevor Menschen zu Schaden kommen.“
Hintergrund:
Die Stadt Oranienburg war während des Zweiten Weltkrieges ein Zentrum der Rüstungsindustrie sowie zentraler Verkehrsknotenpunkt und somit ein militärisch wichtiger Standort. Infolge dessen war das Stadtgebiet in den Jahren 1944/45 Ziel alliierter Bombenangriffe. Dabei wurden über 10.000 Sprengbomben über dem Stadtgebiet abgeworfen. Die Besonderheit stellte die Art der abgeworfenen Bomben dar. Hier wurde ein hoher Anteil von Bomben, die mit chemisch-mechanischen Langzeitzündern ausgerüstet waren, abgeworfen. Sie sollten noch Stunden nach Ende des Luftangriffs auch Personen treffen, die ihre Schutzräume verlassen hatten. Viele dieser Bomben detonierten nicht, liegen aber heute noch im Oranienburger Boden. Oranienburg ist die Stadt in Deutschland, die die höchste Belastung von Bomben dieser Bauart aufweist.
Kommen Sie ins Gespräch mit Innenministerin Katrin Lange

Anpacken für ein einfacheres, sichereres, wirtschaftlich stärkeres und lebenswerteres Brandenburg

In der Aussprache zur heutigen Regierungserklärung des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar betont Björn Lüttmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, die Bedeutung von Demokratie und Kompromiss und zeigt in seiner Rede Wege auf, wie Brandenburg einfacher, sicherer, wirtschaftlich stärker und lebenswerter wird:
„Demokratie ist kein Nachteil, sondern unsere Stärke. Insbesondere in Zeiten kommunikativer Unordnung und Überforderung braucht es eine redliche Auseinandersetzung, um die besten politischen Ergebnisse zu erzielen. Von uns als koalitionstragenden Fraktionen erwarten die Menschen zurecht differenzierte und umsichtige Antworten. Daher heißt es jetzt: Anpacken! Wir werden Brandenburg einfacher machen, indem wir unnötige Bürokratie abbauen, Vergaben entschlacken und damit unsere Wirtschaft stärken.
Wir werden Brandenburg sicherer machen, indem wir die Personalstärke bei der Polizei auf 9.000 Stellen anheben, stärken den Brand- und Katastrophenschutz und stehen für eine soziale Abfederung der Energiewende. Sicherheit bedeutet Brandenburg in ein geeintes Europa einzubetten und die enge Zusammenarbeit mit Polen zu stärken.
Wir werden Brandenburg noch wirtschaftlicher machen, indem wir Investitionen in Industrie und Handwerk gezielt gefördert, Ostdeutsche Interessen nach vorne bringen und den Wirtschaftsstandort Brandenburg mit seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärken. Dazu zählt genauso eine zügige und gelingende Integration von Migrantinnen und Migranten in Arbeit und in die Gesellschaft.
Wir machen Brandenburg noch lebenswerter, indem wir uns weiter für gute und gut bezahlte Arbeit einsetzen. Wir setzen uns für einen Mindestlohn von 15 Euro ein und wollen ein Brandenburger Tariftreuegesetz verabschieden. Wir verbessern die Gesundheitsversorgung mit der ersten staatlichen Medizinische Universität in der Lausitz und investieren in Krankenhäuser und die Ausbildung von Pflegekräften. Wir stärken die Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen und setzen ebenso auf Medienbildung und Kompetenz im Umgang mit digitalen Geräten. Trotz aller finanziellen Herausforderungen gilt weiterhin: Die Kita bleibt beitragsfrei ab drei!
Hier können Sie sich die Rede ansehen:
Lüttmann sieht Potenziale in Oranienburg zu wenig genutzt

Brandenburg ist das Land der Flüsse und Seen. In Brandenburg liegen die attraktivsten Wassersportreviere in ganz Deutschland, was in den letzten Jahren zu einem wahren Boom im Wassertourismus führte. Heute ist der Wassertourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Bedeutung als regionaler Wirtschaftsmotor kann weiter zunehmen, wenn neue Projekte strategische Wirkung entfalten. Dazu zählt das neue Tourismusgebiet „Brandenburgische Seenplatte“, was die bisherigen Marken „Ruppiner Seenland“ und „Barnimer Land“ vereint. Das Gebiet umfasst die Landkreise Oberhavel, Barnim und Ostprignitz-Ruppin. Damit wird die Stadt Oranienburg Teil eines neuen touristischen Großprojekts, das auch den Wassertourismus voranbringen wird. Der laufende Neubau der Schleuse Friedenthal in Oranienburg ist ein weiterer einzigartiger Meilenstein, wodurch die Oranienburger und Ruppiner Gewässer wieder verbunden werden.
Auf Antrag von SPD und BSW diskutiert der Landtag in der nächsten Woche Zukunftspotenziale im Wassertourismus. Der Koalitionsantrag zielt darauf ab, Ergebnisse aus der aktuellen „Wassertourismusstudie 2024“ zu nutzen, die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen auszubauen und sich gegenüber dem Bund für die Umsetzung des „Masterplans Freizeitschifffahrt“ einzusetzen. Das Strategiepapier nimmt Entwicklungspotenziale von Wasserstraßen der Sport- und Freizeitschifffahrt in den Blick.
Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Tourismusverein Oranienburg e.V., kommentiert: „Brandenburg ist ein Paradies für Wasserliebhaber. Die Nachfrage bei Kanu- oder Charterbootverleihern ist rasant gestiegen und auch immer mehr Freizeitkapitäne mit eigenem Boot entdecken Brandenburg für sich. Als SPD-Fraktion wollen wir diese guten Entwicklungen weiter fördern, indem wir Investitionen oder die Modernisierung von Wasserwegen anschieben. Gleichzeitig wollen wir die Herausforderungen im Wassertourismus in den Blick nehmen. Der Fachkräftemangel ist wie generell im Tourismus auch hier großes Thema. Wir wollen deshalb auch mögliche Neuausrichtungen besprechen.
Ich sehe in Brandenburg und speziell in meiner Heimatstadt Oranienburg große Potenziale im Wassertourismus. Der Neubau der Schleuse Friedenthal wird starke positive Effekte für den Wassersport, Gastronomie und Einzelhandel bringen. Als Land können wir die Rahmenbedingungen für den Wassertourismus verbessern. Diese Impulse in konkrete Projekte umzusetzen, ist jedoch Aufgabe der Kommunen. Der Schlosshafen sowie die verschiedenen Wassersportvereine in Oranienburg sind erfolgreich. Nun müssen aber die nächsten Schritte gegangen werden. Bereits 2020 hat die Oranienburger Stadtverordnetenversammlung die Anlage eines Hafencamps und die Erweiterung des Schlosshafens beschlossen, umgesetzt hat der Bürgermeister bisher leider nichts davon.“
Wassertourismusregion Brandenburg-Berlin in Zahlen:
- Über 34.600 Kilometern Fließgewässer und mehr als 3.300 Seen
- Seit 2014 ist der Jahresumsatz in Berlin und Brandenburg um 100 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro angestiegen
- Über 6.100 Menschen sind direkt im Wassertourismus beschäftigt
Hier können Sie den Antrag nachlesen: Antrag SPD und BSW „Wassertourismus stärken“
Erste Erfolge für Brandenburg

ORAFOL investiert 100 Mio. Euro bis 2027

Das ist eine hervorragende Nachricht für Oranienburg und die ganze Region! Mit der Investitionsentscheidung wird der Wirtschaftsstandort Brandenburg insgesamt gestärkt. Gerade in Zeiten, in denen die Herausforderungen für viele Unternehmen groß sind, sind solche Impulse wichtig.
ORAFOL ist einer der größten Arbeitgeber in der Region. Vom angekündigten Investitionsvolumen geht das Signal aus: Arbeitsplätze sind sicher, der Stammsitz des Unternehmens in Oranienburg wird gestärkt und die Landesregierung steht fest an der Seite unserer Unternehmen.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller hat gezeigt, dass wir im Land die Bedürfnisse unserer Unternehmen ernst nehmen und uns für ihre Interessen einsetzen. Auch ich bin dazu mit ORAFOL im guten Austausch, denn es ist unser Ziel, unsere Wirtschaft zu stärken und die notwendige Sicherheit für Investitionen zu geben. Dass Minister Keller gleich am Beginn seiner Amtszeit das Gespräch mit ORAFOL sucht, ist Ausdruck von Wertschätzung für die einzigartige Unternehmensgeschichte und bringt die Bedeutung von ORAFOL für den Wirtschaftsstandort Brandenburg zum Ausdruck. Gleichzeitig wird damit das Vertrauen in die Landesregierung als Partner unserer Unternehmen gestärkt. Die Investitionsankündigung ist ein Beleg dafür, dass wir gemeinsam viel erreichen können, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen.
(Foto von einem früheren Termin mit Carsten Schneider, Zweiter von links. Ganz rechts Catherine Loclair, links daneben Firmenchef und Gründer Holger Loclair.)
Aus der Modellregion Oranienburg wird eine Kompetenzregion

Aus der „Modellregion“ für Kampfmittelsuche Oranienburg soll eine „Kompetenzregion“ werden: Das erklärte Innenministerin Katrin Lange heute am Rande der Kabinettssitzung, in der der Bericht des Ministeriums des Innern und für Kommunales (MIK) zur Evaluierung der Modellregion Oranienburg zur Kenntnis genommen wurde.
Laut dem Bericht wird die klare Empfehlung ausgesprochen, dass die erweiterten Aufgaben und Befugnisse des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) in Oranienburg fortgeführt werden sollen. Die mit der Einrichtung der Modellregion Oranienburg beabsichtigten Zielstellungen seien erfüllt worden. Die an die Stadt Oranienburg und den KMBD übertragenen Aufgaben und Befugnisse wie die Prüfung der durch die Kampfmittelräumfirmen vorgesehenen technologischen Verfahren oder die Durchführung von Kontrollen zur fachgerechten Ausführung von Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen hätten sich bewährt.
„Die Vorgehensweise bei der Suche nach Kampfmitteln wurde durch die von mir im Landtag vorangetriebene Einführung der Modellregion im Jahr 2019 optimiert und beschleunigt. Die professionelle Einschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KMBD haben dazu geführt, dass die Bearbeitung in den zuständigen Ämtern erheblich erleichtert und vereinfacht wurde. Der Einsatz für die Ausweitung bei der Suche nach Kampfmitteln hat sich gelohnt“, sagt der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD). Das belegt der Bericht des MIK: „Die Einrichtung der Modellregion Oranienburg verstärkte und beschleunigte die Kampfmittelbeseitigung in der Stadt.“
Björn Lüttmann: „Ich freue mich, dass die Innenministerin heute verkündet hat, dass die im Koalitionsvertrag von SPD und BSW festgeschriebene Überführung der Modellregion in eine Kompetenzregion nun kommt. Nun muss es darum gehen, die Kompetenzregion inhaltlich auszugestalten. Dazu gehört, dass Personal und Budget, die mit der Modellregion ebenfalls erhöht wurden, mindestens erhalten bleiben. Die erweiterten Aufgaben des KMBD bleiben ebenso. Darüber hinaus wünsche ich mir wissenschaftliche Begleitung und einen intensiven Austausch mit anderen kampfmittelbelasteten Regionen, um voneinander zu lernen. Wichtigstes Ziel bleibt aber, die verbliebenen ca. 200 Blindgänger in Oranienburg zu finden und entschärfen, bevor Menschen zu Schaden kommen.“
Hintergrund:
Die Stadt Oranienburg war während des Zweiten Weltkrieges ein Zentrum der Rüstungsindustrie sowie zentraler Verkehrsknotenpunkt und somit ein militärisch wichtiger Standort. Infolge dessen war das Stadtgebiet in den Jahren 1944/45 Ziel alliierter Bombenangriffe. Dabei wurden über 10.000 Sprengbomben über dem Stadtgebiet abgeworfen. Die Besonderheit stellte die Art der abgeworfenen Bomben dar. Hier wurde ein hoher Anteil von Bomben, die mit chemisch-mechanischen Langzeitzündern ausgerüstet waren, abgeworfen. Sie sollten noch Stunden nach Ende des Luftangriffs auch Personen treffen, die ihre Schutzräume verlassen hatten. Viele dieser Bomben detonierten nicht, liegen aber heute noch im Oranienburger Boden. Oranienburg ist die Stadt in Deutschland, die die höchste Belastung von Bomben dieser Bauart aufweist.
Kommen Sie ins Gespräch mit Innenministerin Katrin Lange

Anpacken für ein einfacheres, sichereres, wirtschaftlich stärkeres und lebenswerteres Brandenburg

In der Aussprache zur heutigen Regierungserklärung des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar betont Björn Lüttmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, die Bedeutung von Demokratie und Kompromiss und zeigt in seiner Rede Wege auf, wie Brandenburg einfacher, sicherer, wirtschaftlich stärker und lebenswerter wird:
„Demokratie ist kein Nachteil, sondern unsere Stärke. Insbesondere in Zeiten kommunikativer Unordnung und Überforderung braucht es eine redliche Auseinandersetzung, um die besten politischen Ergebnisse zu erzielen. Von uns als koalitionstragenden Fraktionen erwarten die Menschen zurecht differenzierte und umsichtige Antworten. Daher heißt es jetzt: Anpacken! Wir werden Brandenburg einfacher machen, indem wir unnötige Bürokratie abbauen, Vergaben entschlacken und damit unsere Wirtschaft stärken.
Wir werden Brandenburg sicherer machen, indem wir die Personalstärke bei der Polizei auf 9.000 Stellen anheben, stärken den Brand- und Katastrophenschutz und stehen für eine soziale Abfederung der Energiewende. Sicherheit bedeutet Brandenburg in ein geeintes Europa einzubetten und die enge Zusammenarbeit mit Polen zu stärken.
Wir werden Brandenburg noch wirtschaftlicher machen, indem wir Investitionen in Industrie und Handwerk gezielt gefördert, Ostdeutsche Interessen nach vorne bringen und den Wirtschaftsstandort Brandenburg mit seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärken. Dazu zählt genauso eine zügige und gelingende Integration von Migrantinnen und Migranten in Arbeit und in die Gesellschaft.
Wir machen Brandenburg noch lebenswerter, indem wir uns weiter für gute und gut bezahlte Arbeit einsetzen. Wir setzen uns für einen Mindestlohn von 15 Euro ein und wollen ein Brandenburger Tariftreuegesetz verabschieden. Wir verbessern die Gesundheitsversorgung mit der ersten staatlichen Medizinische Universität in der Lausitz und investieren in Krankenhäuser und die Ausbildung von Pflegekräften. Wir stärken die Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen und setzen ebenso auf Medienbildung und Kompetenz im Umgang mit digitalen Geräten. Trotz aller finanziellen Herausforderungen gilt weiterhin: Die Kita bleibt beitragsfrei ab drei!
Hier können Sie sich die Rede ansehen:
Lüttmann sieht Potenziale in Oranienburg zu wenig genutzt

Brandenburg ist das Land der Flüsse und Seen. In Brandenburg liegen die attraktivsten Wassersportreviere in ganz Deutschland, was in den letzten Jahren zu einem wahren Boom im Wassertourismus führte. Heute ist der Wassertourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Bedeutung als regionaler Wirtschaftsmotor kann weiter zunehmen, wenn neue Projekte strategische Wirkung entfalten. Dazu zählt das neue Tourismusgebiet „Brandenburgische Seenplatte“, was die bisherigen Marken „Ruppiner Seenland“ und „Barnimer Land“ vereint. Das Gebiet umfasst die Landkreise Oberhavel, Barnim und Ostprignitz-Ruppin. Damit wird die Stadt Oranienburg Teil eines neuen touristischen Großprojekts, das auch den Wassertourismus voranbringen wird. Der laufende Neubau der Schleuse Friedenthal in Oranienburg ist ein weiterer einzigartiger Meilenstein, wodurch die Oranienburger und Ruppiner Gewässer wieder verbunden werden.
Auf Antrag von SPD und BSW diskutiert der Landtag in der nächsten Woche Zukunftspotenziale im Wassertourismus. Der Koalitionsantrag zielt darauf ab, Ergebnisse aus der aktuellen „Wassertourismusstudie 2024“ zu nutzen, die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen auszubauen und sich gegenüber dem Bund für die Umsetzung des „Masterplans Freizeitschifffahrt“ einzusetzen. Das Strategiepapier nimmt Entwicklungspotenziale von Wasserstraßen der Sport- und Freizeitschifffahrt in den Blick.
Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Tourismusverein Oranienburg e.V., kommentiert: „Brandenburg ist ein Paradies für Wasserliebhaber. Die Nachfrage bei Kanu- oder Charterbootverleihern ist rasant gestiegen und auch immer mehr Freizeitkapitäne mit eigenem Boot entdecken Brandenburg für sich. Als SPD-Fraktion wollen wir diese guten Entwicklungen weiter fördern, indem wir Investitionen oder die Modernisierung von Wasserwegen anschieben. Gleichzeitig wollen wir die Herausforderungen im Wassertourismus in den Blick nehmen. Der Fachkräftemangel ist wie generell im Tourismus auch hier großes Thema. Wir wollen deshalb auch mögliche Neuausrichtungen besprechen.
Ich sehe in Brandenburg und speziell in meiner Heimatstadt Oranienburg große Potenziale im Wassertourismus. Der Neubau der Schleuse Friedenthal wird starke positive Effekte für den Wassersport, Gastronomie und Einzelhandel bringen. Als Land können wir die Rahmenbedingungen für den Wassertourismus verbessern. Diese Impulse in konkrete Projekte umzusetzen, ist jedoch Aufgabe der Kommunen. Der Schlosshafen sowie die verschiedenen Wassersportvereine in Oranienburg sind erfolgreich. Nun müssen aber die nächsten Schritte gegangen werden. Bereits 2020 hat die Oranienburger Stadtverordnetenversammlung die Anlage eines Hafencamps und die Erweiterung des Schlosshafens beschlossen, umgesetzt hat der Bürgermeister bisher leider nichts davon.“
Wassertourismusregion Brandenburg-Berlin in Zahlen:
- Über 34.600 Kilometern Fließgewässer und mehr als 3.300 Seen
- Seit 2014 ist der Jahresumsatz in Berlin und Brandenburg um 100 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro angestiegen
- Über 6.100 Menschen sind direkt im Wassertourismus beschäftigt
Hier können Sie den Antrag nachlesen: Antrag SPD und BSW „Wassertourismus stärken“
Erste Erfolge für Brandenburg

ORAFOL investiert 100 Mio. Euro bis 2027

Das ist eine hervorragende Nachricht für Oranienburg und die ganze Region! Mit der Investitionsentscheidung wird der Wirtschaftsstandort Brandenburg insgesamt gestärkt. Gerade in Zeiten, in denen die Herausforderungen für viele Unternehmen groß sind, sind solche Impulse wichtig.
ORAFOL ist einer der größten Arbeitgeber in der Region. Vom angekündigten Investitionsvolumen geht das Signal aus: Arbeitsplätze sind sicher, der Stammsitz des Unternehmens in Oranienburg wird gestärkt und die Landesregierung steht fest an der Seite unserer Unternehmen.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller hat gezeigt, dass wir im Land die Bedürfnisse unserer Unternehmen ernst nehmen und uns für ihre Interessen einsetzen. Auch ich bin dazu mit ORAFOL im guten Austausch, denn es ist unser Ziel, unsere Wirtschaft zu stärken und die notwendige Sicherheit für Investitionen zu geben. Dass Minister Keller gleich am Beginn seiner Amtszeit das Gespräch mit ORAFOL sucht, ist Ausdruck von Wertschätzung für die einzigartige Unternehmensgeschichte und bringt die Bedeutung von ORAFOL für den Wirtschaftsstandort Brandenburg zum Ausdruck. Gleichzeitig wird damit das Vertrauen in die Landesregierung als Partner unserer Unternehmen gestärkt. Die Investitionsankündigung ist ein Beleg dafür, dass wir gemeinsam viel erreichen können, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen.
(Foto von einem früheren Termin mit Carsten Schneider, Zweiter von links. Ganz rechts Catherine Loclair, links daneben Firmenchef und Gründer Holger Loclair.)
Aus der Modellregion Oranienburg wird eine Kompetenzregion

Aus der „Modellregion“ für Kampfmittelsuche Oranienburg soll eine „Kompetenzregion“ werden: Das erklärte Innenministerin Katrin Lange heute am Rande der Kabinettssitzung, in der der Bericht des Ministeriums des Innern und für Kommunales (MIK) zur Evaluierung der Modellregion Oranienburg zur Kenntnis genommen wurde.
Laut dem Bericht wird die klare Empfehlung ausgesprochen, dass die erweiterten Aufgaben und Befugnisse des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) in Oranienburg fortgeführt werden sollen. Die mit der Einrichtung der Modellregion Oranienburg beabsichtigten Zielstellungen seien erfüllt worden. Die an die Stadt Oranienburg und den KMBD übertragenen Aufgaben und Befugnisse wie die Prüfung der durch die Kampfmittelräumfirmen vorgesehenen technologischen Verfahren oder die Durchführung von Kontrollen zur fachgerechten Ausführung von Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen hätten sich bewährt.
„Die Vorgehensweise bei der Suche nach Kampfmitteln wurde durch die von mir im Landtag vorangetriebene Einführung der Modellregion im Jahr 2019 optimiert und beschleunigt. Die professionelle Einschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KMBD haben dazu geführt, dass die Bearbeitung in den zuständigen Ämtern erheblich erleichtert und vereinfacht wurde. Der Einsatz für die Ausweitung bei der Suche nach Kampfmitteln hat sich gelohnt“, sagt der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD). Das belegt der Bericht des MIK: „Die Einrichtung der Modellregion Oranienburg verstärkte und beschleunigte die Kampfmittelbeseitigung in der Stadt.“
Björn Lüttmann: „Ich freue mich, dass die Innenministerin heute verkündet hat, dass die im Koalitionsvertrag von SPD und BSW festgeschriebene Überführung der Modellregion in eine Kompetenzregion nun kommt. Nun muss es darum gehen, die Kompetenzregion inhaltlich auszugestalten. Dazu gehört, dass Personal und Budget, die mit der Modellregion ebenfalls erhöht wurden, mindestens erhalten bleiben. Die erweiterten Aufgaben des KMBD bleiben ebenso. Darüber hinaus wünsche ich mir wissenschaftliche Begleitung und einen intensiven Austausch mit anderen kampfmittelbelasteten Regionen, um voneinander zu lernen. Wichtigstes Ziel bleibt aber, die verbliebenen ca. 200 Blindgänger in Oranienburg zu finden und entschärfen, bevor Menschen zu Schaden kommen.“
Hintergrund:
Die Stadt Oranienburg war während des Zweiten Weltkrieges ein Zentrum der Rüstungsindustrie sowie zentraler Verkehrsknotenpunkt und somit ein militärisch wichtiger Standort. Infolge dessen war das Stadtgebiet in den Jahren 1944/45 Ziel alliierter Bombenangriffe. Dabei wurden über 10.000 Sprengbomben über dem Stadtgebiet abgeworfen. Die Besonderheit stellte die Art der abgeworfenen Bomben dar. Hier wurde ein hoher Anteil von Bomben, die mit chemisch-mechanischen Langzeitzündern ausgerüstet waren, abgeworfen. Sie sollten noch Stunden nach Ende des Luftangriffs auch Personen treffen, die ihre Schutzräume verlassen hatten. Viele dieser Bomben detonierten nicht, liegen aber heute noch im Oranienburger Boden. Oranienburg ist die Stadt in Deutschland, die die höchste Belastung von Bomben dieser Bauart aufweist.
Kommen Sie ins Gespräch mit Innenministerin Katrin Lange

Anpacken für ein einfacheres, sichereres, wirtschaftlich stärkeres und lebenswerteres Brandenburg

In der Aussprache zur heutigen Regierungserklärung des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar betont Björn Lüttmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, die Bedeutung von Demokratie und Kompromiss und zeigt in seiner Rede Wege auf, wie Brandenburg einfacher, sicherer, wirtschaftlich stärker und lebenswerter wird:
„Demokratie ist kein Nachteil, sondern unsere Stärke. Insbesondere in Zeiten kommunikativer Unordnung und Überforderung braucht es eine redliche Auseinandersetzung, um die besten politischen Ergebnisse zu erzielen. Von uns als koalitionstragenden Fraktionen erwarten die Menschen zurecht differenzierte und umsichtige Antworten. Daher heißt es jetzt: Anpacken! Wir werden Brandenburg einfacher machen, indem wir unnötige Bürokratie abbauen, Vergaben entschlacken und damit unsere Wirtschaft stärken.
Wir werden Brandenburg sicherer machen, indem wir die Personalstärke bei der Polizei auf 9.000 Stellen anheben, stärken den Brand- und Katastrophenschutz und stehen für eine soziale Abfederung der Energiewende. Sicherheit bedeutet Brandenburg in ein geeintes Europa einzubetten und die enge Zusammenarbeit mit Polen zu stärken.
Wir werden Brandenburg noch wirtschaftlicher machen, indem wir Investitionen in Industrie und Handwerk gezielt gefördert, Ostdeutsche Interessen nach vorne bringen und den Wirtschaftsstandort Brandenburg mit seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärken. Dazu zählt genauso eine zügige und gelingende Integration von Migrantinnen und Migranten in Arbeit und in die Gesellschaft.
Wir machen Brandenburg noch lebenswerter, indem wir uns weiter für gute und gut bezahlte Arbeit einsetzen. Wir setzen uns für einen Mindestlohn von 15 Euro ein und wollen ein Brandenburger Tariftreuegesetz verabschieden. Wir verbessern die Gesundheitsversorgung mit der ersten staatlichen Medizinische Universität in der Lausitz und investieren in Krankenhäuser und die Ausbildung von Pflegekräften. Wir stärken die Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen und setzen ebenso auf Medienbildung und Kompetenz im Umgang mit digitalen Geräten. Trotz aller finanziellen Herausforderungen gilt weiterhin: Die Kita bleibt beitragsfrei ab drei!
Hier können Sie sich die Rede ansehen:
Lüttmann sieht Potenziale in Oranienburg zu wenig genutzt

Brandenburg ist das Land der Flüsse und Seen. In Brandenburg liegen die attraktivsten Wassersportreviere in ganz Deutschland, was in den letzten Jahren zu einem wahren Boom im Wassertourismus führte. Heute ist der Wassertourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Bedeutung als regionaler Wirtschaftsmotor kann weiter zunehmen, wenn neue Projekte strategische Wirkung entfalten. Dazu zählt das neue Tourismusgebiet „Brandenburgische Seenplatte“, was die bisherigen Marken „Ruppiner Seenland“ und „Barnimer Land“ vereint. Das Gebiet umfasst die Landkreise Oberhavel, Barnim und Ostprignitz-Ruppin. Damit wird die Stadt Oranienburg Teil eines neuen touristischen Großprojekts, das auch den Wassertourismus voranbringen wird. Der laufende Neubau der Schleuse Friedenthal in Oranienburg ist ein weiterer einzigartiger Meilenstein, wodurch die Oranienburger und Ruppiner Gewässer wieder verbunden werden.
Auf Antrag von SPD und BSW diskutiert der Landtag in der nächsten Woche Zukunftspotenziale im Wassertourismus. Der Koalitionsantrag zielt darauf ab, Ergebnisse aus der aktuellen „Wassertourismusstudie 2024“ zu nutzen, die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen auszubauen und sich gegenüber dem Bund für die Umsetzung des „Masterplans Freizeitschifffahrt“ einzusetzen. Das Strategiepapier nimmt Entwicklungspotenziale von Wasserstraßen der Sport- und Freizeitschifffahrt in den Blick.
Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Tourismusverein Oranienburg e.V., kommentiert: „Brandenburg ist ein Paradies für Wasserliebhaber. Die Nachfrage bei Kanu- oder Charterbootverleihern ist rasant gestiegen und auch immer mehr Freizeitkapitäne mit eigenem Boot entdecken Brandenburg für sich. Als SPD-Fraktion wollen wir diese guten Entwicklungen weiter fördern, indem wir Investitionen oder die Modernisierung von Wasserwegen anschieben. Gleichzeitig wollen wir die Herausforderungen im Wassertourismus in den Blick nehmen. Der Fachkräftemangel ist wie generell im Tourismus auch hier großes Thema. Wir wollen deshalb auch mögliche Neuausrichtungen besprechen.
Ich sehe in Brandenburg und speziell in meiner Heimatstadt Oranienburg große Potenziale im Wassertourismus. Der Neubau der Schleuse Friedenthal wird starke positive Effekte für den Wassersport, Gastronomie und Einzelhandel bringen. Als Land können wir die Rahmenbedingungen für den Wassertourismus verbessern. Diese Impulse in konkrete Projekte umzusetzen, ist jedoch Aufgabe der Kommunen. Der Schlosshafen sowie die verschiedenen Wassersportvereine in Oranienburg sind erfolgreich. Nun müssen aber die nächsten Schritte gegangen werden. Bereits 2020 hat die Oranienburger Stadtverordnetenversammlung die Anlage eines Hafencamps und die Erweiterung des Schlosshafens beschlossen, umgesetzt hat der Bürgermeister bisher leider nichts davon.“
Wassertourismusregion Brandenburg-Berlin in Zahlen:
- Über 34.600 Kilometern Fließgewässer und mehr als 3.300 Seen
- Seit 2014 ist der Jahresumsatz in Berlin und Brandenburg um 100 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro angestiegen
- Über 6.100 Menschen sind direkt im Wassertourismus beschäftigt
Hier können Sie den Antrag nachlesen: Antrag SPD und BSW „Wassertourismus stärken“
Erste Erfolge für Brandenburg

ORAFOL investiert 100 Mio. Euro bis 2027

Das ist eine hervorragende Nachricht für Oranienburg und die ganze Region! Mit der Investitionsentscheidung wird der Wirtschaftsstandort Brandenburg insgesamt gestärkt. Gerade in Zeiten, in denen die Herausforderungen für viele Unternehmen groß sind, sind solche Impulse wichtig.
ORAFOL ist einer der größten Arbeitgeber in der Region. Vom angekündigten Investitionsvolumen geht das Signal aus: Arbeitsplätze sind sicher, der Stammsitz des Unternehmens in Oranienburg wird gestärkt und die Landesregierung steht fest an der Seite unserer Unternehmen.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller hat gezeigt, dass wir im Land die Bedürfnisse unserer Unternehmen ernst nehmen und uns für ihre Interessen einsetzen. Auch ich bin dazu mit ORAFOL im guten Austausch, denn es ist unser Ziel, unsere Wirtschaft zu stärken und die notwendige Sicherheit für Investitionen zu geben. Dass Minister Keller gleich am Beginn seiner Amtszeit das Gespräch mit ORAFOL sucht, ist Ausdruck von Wertschätzung für die einzigartige Unternehmensgeschichte und bringt die Bedeutung von ORAFOL für den Wirtschaftsstandort Brandenburg zum Ausdruck. Gleichzeitig wird damit das Vertrauen in die Landesregierung als Partner unserer Unternehmen gestärkt. Die Investitionsankündigung ist ein Beleg dafür, dass wir gemeinsam viel erreichen können, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen.
(Foto von einem früheren Termin mit Carsten Schneider, Zweiter von links. Ganz rechts Catherine Loclair, links daneben Firmenchef und Gründer Holger Loclair.)
Aus der Modellregion Oranienburg wird eine Kompetenzregion

Aus der „Modellregion“ für Kampfmittelsuche Oranienburg soll eine „Kompetenzregion“ werden: Das erklärte Innenministerin Katrin Lange heute am Rande der Kabinettssitzung, in der der Bericht des Ministeriums des Innern und für Kommunales (MIK) zur Evaluierung der Modellregion Oranienburg zur Kenntnis genommen wurde.
Laut dem Bericht wird die klare Empfehlung ausgesprochen, dass die erweiterten Aufgaben und Befugnisse des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) in Oranienburg fortgeführt werden sollen. Die mit der Einrichtung der Modellregion Oranienburg beabsichtigten Zielstellungen seien erfüllt worden. Die an die Stadt Oranienburg und den KMBD übertragenen Aufgaben und Befugnisse wie die Prüfung der durch die Kampfmittelräumfirmen vorgesehenen technologischen Verfahren oder die Durchführung von Kontrollen zur fachgerechten Ausführung von Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen hätten sich bewährt.
„Die Vorgehensweise bei der Suche nach Kampfmitteln wurde durch die von mir im Landtag vorangetriebene Einführung der Modellregion im Jahr 2019 optimiert und beschleunigt. Die professionelle Einschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KMBD haben dazu geführt, dass die Bearbeitung in den zuständigen Ämtern erheblich erleichtert und vereinfacht wurde. Der Einsatz für die Ausweitung bei der Suche nach Kampfmitteln hat sich gelohnt“, sagt der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD). Das belegt der Bericht des MIK: „Die Einrichtung der Modellregion Oranienburg verstärkte und beschleunigte die Kampfmittelbeseitigung in der Stadt.“
Björn Lüttmann: „Ich freue mich, dass die Innenministerin heute verkündet hat, dass die im Koalitionsvertrag von SPD und BSW festgeschriebene Überführung der Modellregion in eine Kompetenzregion nun kommt. Nun muss es darum gehen, die Kompetenzregion inhaltlich auszugestalten. Dazu gehört, dass Personal und Budget, die mit der Modellregion ebenfalls erhöht wurden, mindestens erhalten bleiben. Die erweiterten Aufgaben des KMBD bleiben ebenso. Darüber hinaus wünsche ich mir wissenschaftliche Begleitung und einen intensiven Austausch mit anderen kampfmittelbelasteten Regionen, um voneinander zu lernen. Wichtigstes Ziel bleibt aber, die verbliebenen ca. 200 Blindgänger in Oranienburg zu finden und entschärfen, bevor Menschen zu Schaden kommen.“
Hintergrund:
Die Stadt Oranienburg war während des Zweiten Weltkrieges ein Zentrum der Rüstungsindustrie sowie zentraler Verkehrsknotenpunkt und somit ein militärisch wichtiger Standort. Infolge dessen war das Stadtgebiet in den Jahren 1944/45 Ziel alliierter Bombenangriffe. Dabei wurden über 10.000 Sprengbomben über dem Stadtgebiet abgeworfen. Die Besonderheit stellte die Art der abgeworfenen Bomben dar. Hier wurde ein hoher Anteil von Bomben, die mit chemisch-mechanischen Langzeitzündern ausgerüstet waren, abgeworfen. Sie sollten noch Stunden nach Ende des Luftangriffs auch Personen treffen, die ihre Schutzräume verlassen hatten. Viele dieser Bomben detonierten nicht, liegen aber heute noch im Oranienburger Boden. Oranienburg ist die Stadt in Deutschland, die die höchste Belastung von Bomben dieser Bauart aufweist.
Kommen Sie ins Gespräch mit Innenministerin Katrin Lange

Anpacken für ein einfacheres, sichereres, wirtschaftlich stärkeres und lebenswerteres Brandenburg

In der Aussprache zur heutigen Regierungserklärung des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar betont Björn Lüttmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, die Bedeutung von Demokratie und Kompromiss und zeigt in seiner Rede Wege auf, wie Brandenburg einfacher, sicherer, wirtschaftlich stärker und lebenswerter wird:
„Demokratie ist kein Nachteil, sondern unsere Stärke. Insbesondere in Zeiten kommunikativer Unordnung und Überforderung braucht es eine redliche Auseinandersetzung, um die besten politischen Ergebnisse zu erzielen. Von uns als koalitionstragenden Fraktionen erwarten die Menschen zurecht differenzierte und umsichtige Antworten. Daher heißt es jetzt: Anpacken! Wir werden Brandenburg einfacher machen, indem wir unnötige Bürokratie abbauen, Vergaben entschlacken und damit unsere Wirtschaft stärken.
Wir werden Brandenburg sicherer machen, indem wir die Personalstärke bei der Polizei auf 9.000 Stellen anheben, stärken den Brand- und Katastrophenschutz und stehen für eine soziale Abfederung der Energiewende. Sicherheit bedeutet Brandenburg in ein geeintes Europa einzubetten und die enge Zusammenarbeit mit Polen zu stärken.
Wir werden Brandenburg noch wirtschaftlicher machen, indem wir Investitionen in Industrie und Handwerk gezielt gefördert, Ostdeutsche Interessen nach vorne bringen und den Wirtschaftsstandort Brandenburg mit seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärken. Dazu zählt genauso eine zügige und gelingende Integration von Migrantinnen und Migranten in Arbeit und in die Gesellschaft.
Wir machen Brandenburg noch lebenswerter, indem wir uns weiter für gute und gut bezahlte Arbeit einsetzen. Wir setzen uns für einen Mindestlohn von 15 Euro ein und wollen ein Brandenburger Tariftreuegesetz verabschieden. Wir verbessern die Gesundheitsversorgung mit der ersten staatlichen Medizinische Universität in der Lausitz und investieren in Krankenhäuser und die Ausbildung von Pflegekräften. Wir stärken die Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen und setzen ebenso auf Medienbildung und Kompetenz im Umgang mit digitalen Geräten. Trotz aller finanziellen Herausforderungen gilt weiterhin: Die Kita bleibt beitragsfrei ab drei!
Hier können Sie sich die Rede ansehen:
Lüttmann sieht Potenziale in Oranienburg zu wenig genutzt

Brandenburg ist das Land der Flüsse und Seen. In Brandenburg liegen die attraktivsten Wassersportreviere in ganz Deutschland, was in den letzten Jahren zu einem wahren Boom im Wassertourismus führte. Heute ist der Wassertourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Bedeutung als regionaler Wirtschaftsmotor kann weiter zunehmen, wenn neue Projekte strategische Wirkung entfalten. Dazu zählt das neue Tourismusgebiet „Brandenburgische Seenplatte“, was die bisherigen Marken „Ruppiner Seenland“ und „Barnimer Land“ vereint. Das Gebiet umfasst die Landkreise Oberhavel, Barnim und Ostprignitz-Ruppin. Damit wird die Stadt Oranienburg Teil eines neuen touristischen Großprojekts, das auch den Wassertourismus voranbringen wird. Der laufende Neubau der Schleuse Friedenthal in Oranienburg ist ein weiterer einzigartiger Meilenstein, wodurch die Oranienburger und Ruppiner Gewässer wieder verbunden werden.
Auf Antrag von SPD und BSW diskutiert der Landtag in der nächsten Woche Zukunftspotenziale im Wassertourismus. Der Koalitionsantrag zielt darauf ab, Ergebnisse aus der aktuellen „Wassertourismusstudie 2024“ zu nutzen, die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen auszubauen und sich gegenüber dem Bund für die Umsetzung des „Masterplans Freizeitschifffahrt“ einzusetzen. Das Strategiepapier nimmt Entwicklungspotenziale von Wasserstraßen der Sport- und Freizeitschifffahrt in den Blick.
Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Tourismusverein Oranienburg e.V., kommentiert: „Brandenburg ist ein Paradies für Wasserliebhaber. Die Nachfrage bei Kanu- oder Charterbootverleihern ist rasant gestiegen und auch immer mehr Freizeitkapitäne mit eigenem Boot entdecken Brandenburg für sich. Als SPD-Fraktion wollen wir diese guten Entwicklungen weiter fördern, indem wir Investitionen oder die Modernisierung von Wasserwegen anschieben. Gleichzeitig wollen wir die Herausforderungen im Wassertourismus in den Blick nehmen. Der Fachkräftemangel ist wie generell im Tourismus auch hier großes Thema. Wir wollen deshalb auch mögliche Neuausrichtungen besprechen.
Ich sehe in Brandenburg und speziell in meiner Heimatstadt Oranienburg große Potenziale im Wassertourismus. Der Neubau der Schleuse Friedenthal wird starke positive Effekte für den Wassersport, Gastronomie und Einzelhandel bringen. Als Land können wir die Rahmenbedingungen für den Wassertourismus verbessern. Diese Impulse in konkrete Projekte umzusetzen, ist jedoch Aufgabe der Kommunen. Der Schlosshafen sowie die verschiedenen Wassersportvereine in Oranienburg sind erfolgreich. Nun müssen aber die nächsten Schritte gegangen werden. Bereits 2020 hat die Oranienburger Stadtverordnetenversammlung die Anlage eines Hafencamps und die Erweiterung des Schlosshafens beschlossen, umgesetzt hat der Bürgermeister bisher leider nichts davon.“
Wassertourismusregion Brandenburg-Berlin in Zahlen:
- Über 34.600 Kilometern Fließgewässer und mehr als 3.300 Seen
- Seit 2014 ist der Jahresumsatz in Berlin und Brandenburg um 100 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro angestiegen
- Über 6.100 Menschen sind direkt im Wassertourismus beschäftigt
Hier können Sie den Antrag nachlesen: Antrag SPD und BSW „Wassertourismus stärken“
Erste Erfolge für Brandenburg

ORAFOL investiert 100 Mio. Euro bis 2027

Das ist eine hervorragende Nachricht für Oranienburg und die ganze Region! Mit der Investitionsentscheidung wird der Wirtschaftsstandort Brandenburg insgesamt gestärkt. Gerade in Zeiten, in denen die Herausforderungen für viele Unternehmen groß sind, sind solche Impulse wichtig.
ORAFOL ist einer der größten Arbeitgeber in der Region. Vom angekündigten Investitionsvolumen geht das Signal aus: Arbeitsplätze sind sicher, der Stammsitz des Unternehmens in Oranienburg wird gestärkt und die Landesregierung steht fest an der Seite unserer Unternehmen.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller hat gezeigt, dass wir im Land die Bedürfnisse unserer Unternehmen ernst nehmen und uns für ihre Interessen einsetzen. Auch ich bin dazu mit ORAFOL im guten Austausch, denn es ist unser Ziel, unsere Wirtschaft zu stärken und die notwendige Sicherheit für Investitionen zu geben. Dass Minister Keller gleich am Beginn seiner Amtszeit das Gespräch mit ORAFOL sucht, ist Ausdruck von Wertschätzung für die einzigartige Unternehmensgeschichte und bringt die Bedeutung von ORAFOL für den Wirtschaftsstandort Brandenburg zum Ausdruck. Gleichzeitig wird damit das Vertrauen in die Landesregierung als Partner unserer Unternehmen gestärkt. Die Investitionsankündigung ist ein Beleg dafür, dass wir gemeinsam viel erreichen können, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen.
(Foto von einem früheren Termin mit Carsten Schneider, Zweiter von links. Ganz rechts Catherine Loclair, links daneben Firmenchef und Gründer Holger Loclair.)
Aus der Modellregion Oranienburg wird eine Kompetenzregion

Aus der „Modellregion“ für Kampfmittelsuche Oranienburg soll eine „Kompetenzregion“ werden: Das erklärte Innenministerin Katrin Lange heute am Rande der Kabinettssitzung, in der der Bericht des Ministeriums des Innern und für Kommunales (MIK) zur Evaluierung der Modellregion Oranienburg zur Kenntnis genommen wurde.
Laut dem Bericht wird die klare Empfehlung ausgesprochen, dass die erweiterten Aufgaben und Befugnisse des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) in Oranienburg fortgeführt werden sollen. Die mit der Einrichtung der Modellregion Oranienburg beabsichtigten Zielstellungen seien erfüllt worden. Die an die Stadt Oranienburg und den KMBD übertragenen Aufgaben und Befugnisse wie die Prüfung der durch die Kampfmittelräumfirmen vorgesehenen technologischen Verfahren oder die Durchführung von Kontrollen zur fachgerechten Ausführung von Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen hätten sich bewährt.
„Die Vorgehensweise bei der Suche nach Kampfmitteln wurde durch die von mir im Landtag vorangetriebene Einführung der Modellregion im Jahr 2019 optimiert und beschleunigt. Die professionelle Einschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KMBD haben dazu geführt, dass die Bearbeitung in den zuständigen Ämtern erheblich erleichtert und vereinfacht wurde. Der Einsatz für die Ausweitung bei der Suche nach Kampfmitteln hat sich gelohnt“, sagt der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD). Das belegt der Bericht des MIK: „Die Einrichtung der Modellregion Oranienburg verstärkte und beschleunigte die Kampfmittelbeseitigung in der Stadt.“
Björn Lüttmann: „Ich freue mich, dass die Innenministerin heute verkündet hat, dass die im Koalitionsvertrag von SPD und BSW festgeschriebene Überführung der Modellregion in eine Kompetenzregion nun kommt. Nun muss es darum gehen, die Kompetenzregion inhaltlich auszugestalten. Dazu gehört, dass Personal und Budget, die mit der Modellregion ebenfalls erhöht wurden, mindestens erhalten bleiben. Die erweiterten Aufgaben des KMBD bleiben ebenso. Darüber hinaus wünsche ich mir wissenschaftliche Begleitung und einen intensiven Austausch mit anderen kampfmittelbelasteten Regionen, um voneinander zu lernen. Wichtigstes Ziel bleibt aber, die verbliebenen ca. 200 Blindgänger in Oranienburg zu finden und entschärfen, bevor Menschen zu Schaden kommen.“
Hintergrund:
Die Stadt Oranienburg war während des Zweiten Weltkrieges ein Zentrum der Rüstungsindustrie sowie zentraler Verkehrsknotenpunkt und somit ein militärisch wichtiger Standort. Infolge dessen war das Stadtgebiet in den Jahren 1944/45 Ziel alliierter Bombenangriffe. Dabei wurden über 10.000 Sprengbomben über dem Stadtgebiet abgeworfen. Die Besonderheit stellte die Art der abgeworfenen Bomben dar. Hier wurde ein hoher Anteil von Bomben, die mit chemisch-mechanischen Langzeitzündern ausgerüstet waren, abgeworfen. Sie sollten noch Stunden nach Ende des Luftangriffs auch Personen treffen, die ihre Schutzräume verlassen hatten. Viele dieser Bomben detonierten nicht, liegen aber heute noch im Oranienburger Boden. Oranienburg ist die Stadt in Deutschland, die die höchste Belastung von Bomben dieser Bauart aufweist.
Kommen Sie ins Gespräch mit Innenministerin Katrin Lange

Anpacken für ein einfacheres, sichereres, wirtschaftlich stärkeres und lebenswerteres Brandenburg

In der Aussprache zur heutigen Regierungserklärung des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar betont Björn Lüttmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, die Bedeutung von Demokratie und Kompromiss und zeigt in seiner Rede Wege auf, wie Brandenburg einfacher, sicherer, wirtschaftlich stärker und lebenswerter wird:
„Demokratie ist kein Nachteil, sondern unsere Stärke. Insbesondere in Zeiten kommunikativer Unordnung und Überforderung braucht es eine redliche Auseinandersetzung, um die besten politischen Ergebnisse zu erzielen. Von uns als koalitionstragenden Fraktionen erwarten die Menschen zurecht differenzierte und umsichtige Antworten. Daher heißt es jetzt: Anpacken! Wir werden Brandenburg einfacher machen, indem wir unnötige Bürokratie abbauen, Vergaben entschlacken und damit unsere Wirtschaft stärken.
Wir werden Brandenburg sicherer machen, indem wir die Personalstärke bei der Polizei auf 9.000 Stellen anheben, stärken den Brand- und Katastrophenschutz und stehen für eine soziale Abfederung der Energiewende. Sicherheit bedeutet Brandenburg in ein geeintes Europa einzubetten und die enge Zusammenarbeit mit Polen zu stärken.
Wir werden Brandenburg noch wirtschaftlicher machen, indem wir Investitionen in Industrie und Handwerk gezielt gefördert, Ostdeutsche Interessen nach vorne bringen und den Wirtschaftsstandort Brandenburg mit seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärken. Dazu zählt genauso eine zügige und gelingende Integration von Migrantinnen und Migranten in Arbeit und in die Gesellschaft.
Wir machen Brandenburg noch lebenswerter, indem wir uns weiter für gute und gut bezahlte Arbeit einsetzen. Wir setzen uns für einen Mindestlohn von 15 Euro ein und wollen ein Brandenburger Tariftreuegesetz verabschieden. Wir verbessern die Gesundheitsversorgung mit der ersten staatlichen Medizinische Universität in der Lausitz und investieren in Krankenhäuser und die Ausbildung von Pflegekräften. Wir stärken die Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen und setzen ebenso auf Medienbildung und Kompetenz im Umgang mit digitalen Geräten. Trotz aller finanziellen Herausforderungen gilt weiterhin: Die Kita bleibt beitragsfrei ab drei!
Hier können Sie sich die Rede ansehen:
Lüttmann sieht Potenziale in Oranienburg zu wenig genutzt

Brandenburg ist das Land der Flüsse und Seen. In Brandenburg liegen die attraktivsten Wassersportreviere in ganz Deutschland, was in den letzten Jahren zu einem wahren Boom im Wassertourismus führte. Heute ist der Wassertourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Bedeutung als regionaler Wirtschaftsmotor kann weiter zunehmen, wenn neue Projekte strategische Wirkung entfalten. Dazu zählt das neue Tourismusgebiet „Brandenburgische Seenplatte“, was die bisherigen Marken „Ruppiner Seenland“ und „Barnimer Land“ vereint. Das Gebiet umfasst die Landkreise Oberhavel, Barnim und Ostprignitz-Ruppin. Damit wird die Stadt Oranienburg Teil eines neuen touristischen Großprojekts, das auch den Wassertourismus voranbringen wird. Der laufende Neubau der Schleuse Friedenthal in Oranienburg ist ein weiterer einzigartiger Meilenstein, wodurch die Oranienburger und Ruppiner Gewässer wieder verbunden werden.
Auf Antrag von SPD und BSW diskutiert der Landtag in der nächsten Woche Zukunftspotenziale im Wassertourismus. Der Koalitionsantrag zielt darauf ab, Ergebnisse aus der aktuellen „Wassertourismusstudie 2024“ zu nutzen, die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen auszubauen und sich gegenüber dem Bund für die Umsetzung des „Masterplans Freizeitschifffahrt“ einzusetzen. Das Strategiepapier nimmt Entwicklungspotenziale von Wasserstraßen der Sport- und Freizeitschifffahrt in den Blick.
Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Tourismusverein Oranienburg e.V., kommentiert: „Brandenburg ist ein Paradies für Wasserliebhaber. Die Nachfrage bei Kanu- oder Charterbootverleihern ist rasant gestiegen und auch immer mehr Freizeitkapitäne mit eigenem Boot entdecken Brandenburg für sich. Als SPD-Fraktion wollen wir diese guten Entwicklungen weiter fördern, indem wir Investitionen oder die Modernisierung von Wasserwegen anschieben. Gleichzeitig wollen wir die Herausforderungen im Wassertourismus in den Blick nehmen. Der Fachkräftemangel ist wie generell im Tourismus auch hier großes Thema. Wir wollen deshalb auch mögliche Neuausrichtungen besprechen.
Ich sehe in Brandenburg und speziell in meiner Heimatstadt Oranienburg große Potenziale im Wassertourismus. Der Neubau der Schleuse Friedenthal wird starke positive Effekte für den Wassersport, Gastronomie und Einzelhandel bringen. Als Land können wir die Rahmenbedingungen für den Wassertourismus verbessern. Diese Impulse in konkrete Projekte umzusetzen, ist jedoch Aufgabe der Kommunen. Der Schlosshafen sowie die verschiedenen Wassersportvereine in Oranienburg sind erfolgreich. Nun müssen aber die nächsten Schritte gegangen werden. Bereits 2020 hat die Oranienburger Stadtverordnetenversammlung die Anlage eines Hafencamps und die Erweiterung des Schlosshafens beschlossen, umgesetzt hat der Bürgermeister bisher leider nichts davon.“
Wassertourismusregion Brandenburg-Berlin in Zahlen:
- Über 34.600 Kilometern Fließgewässer und mehr als 3.300 Seen
- Seit 2014 ist der Jahresumsatz in Berlin und Brandenburg um 100 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro angestiegen
- Über 6.100 Menschen sind direkt im Wassertourismus beschäftigt
Hier können Sie den Antrag nachlesen: Antrag SPD und BSW „Wassertourismus stärken“
Erste Erfolge für Brandenburg

ORAFOL investiert 100 Mio. Euro bis 2027

Das ist eine hervorragende Nachricht für Oranienburg und die ganze Region! Mit der Investitionsentscheidung wird der Wirtschaftsstandort Brandenburg insgesamt gestärkt. Gerade in Zeiten, in denen die Herausforderungen für viele Unternehmen groß sind, sind solche Impulse wichtig.
ORAFOL ist einer der größten Arbeitgeber in der Region. Vom angekündigten Investitionsvolumen geht das Signal aus: Arbeitsplätze sind sicher, der Stammsitz des Unternehmens in Oranienburg wird gestärkt und die Landesregierung steht fest an der Seite unserer Unternehmen.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller hat gezeigt, dass wir im Land die Bedürfnisse unserer Unternehmen ernst nehmen und uns für ihre Interessen einsetzen. Auch ich bin dazu mit ORAFOL im guten Austausch, denn es ist unser Ziel, unsere Wirtschaft zu stärken und die notwendige Sicherheit für Investitionen zu geben. Dass Minister Keller gleich am Beginn seiner Amtszeit das Gespräch mit ORAFOL sucht, ist Ausdruck von Wertschätzung für die einzigartige Unternehmensgeschichte und bringt die Bedeutung von ORAFOL für den Wirtschaftsstandort Brandenburg zum Ausdruck. Gleichzeitig wird damit das Vertrauen in die Landesregierung als Partner unserer Unternehmen gestärkt. Die Investitionsankündigung ist ein Beleg dafür, dass wir gemeinsam viel erreichen können, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen.
(Foto von einem früheren Termin mit Carsten Schneider, Zweiter von links. Ganz rechts Catherine Loclair, links daneben Firmenchef und Gründer Holger Loclair.)
Aus der Modellregion Oranienburg wird eine Kompetenzregion

Aus der „Modellregion“ für Kampfmittelsuche Oranienburg soll eine „Kompetenzregion“ werden: Das erklärte Innenministerin Katrin Lange heute am Rande der Kabinettssitzung, in der der Bericht des Ministeriums des Innern und für Kommunales (MIK) zur Evaluierung der Modellregion Oranienburg zur Kenntnis genommen wurde.
Laut dem Bericht wird die klare Empfehlung ausgesprochen, dass die erweiterten Aufgaben und Befugnisse des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) in Oranienburg fortgeführt werden sollen. Die mit der Einrichtung der Modellregion Oranienburg beabsichtigten Zielstellungen seien erfüllt worden. Die an die Stadt Oranienburg und den KMBD übertragenen Aufgaben und Befugnisse wie die Prüfung der durch die Kampfmittelräumfirmen vorgesehenen technologischen Verfahren oder die Durchführung von Kontrollen zur fachgerechten Ausführung von Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen hätten sich bewährt.
„Die Vorgehensweise bei der Suche nach Kampfmitteln wurde durch die von mir im Landtag vorangetriebene Einführung der Modellregion im Jahr 2019 optimiert und beschleunigt. Die professionelle Einschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KMBD haben dazu geführt, dass die Bearbeitung in den zuständigen Ämtern erheblich erleichtert und vereinfacht wurde. Der Einsatz für die Ausweitung bei der Suche nach Kampfmitteln hat sich gelohnt“, sagt der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD). Das belegt der Bericht des MIK: „Die Einrichtung der Modellregion Oranienburg verstärkte und beschleunigte die Kampfmittelbeseitigung in der Stadt.“
Björn Lüttmann: „Ich freue mich, dass die Innenministerin heute verkündet hat, dass die im Koalitionsvertrag von SPD und BSW festgeschriebene Überführung der Modellregion in eine Kompetenzregion nun kommt. Nun muss es darum gehen, die Kompetenzregion inhaltlich auszugestalten. Dazu gehört, dass Personal und Budget, die mit der Modellregion ebenfalls erhöht wurden, mindestens erhalten bleiben. Die erweiterten Aufgaben des KMBD bleiben ebenso. Darüber hinaus wünsche ich mir wissenschaftliche Begleitung und einen intensiven Austausch mit anderen kampfmittelbelasteten Regionen, um voneinander zu lernen. Wichtigstes Ziel bleibt aber, die verbliebenen ca. 200 Blindgänger in Oranienburg zu finden und entschärfen, bevor Menschen zu Schaden kommen.“
Hintergrund:
Die Stadt Oranienburg war während des Zweiten Weltkrieges ein Zentrum der Rüstungsindustrie sowie zentraler Verkehrsknotenpunkt und somit ein militärisch wichtiger Standort. Infolge dessen war das Stadtgebiet in den Jahren 1944/45 Ziel alliierter Bombenangriffe. Dabei wurden über 10.000 Sprengbomben über dem Stadtgebiet abgeworfen. Die Besonderheit stellte die Art der abgeworfenen Bomben dar. Hier wurde ein hoher Anteil von Bomben, die mit chemisch-mechanischen Langzeitzündern ausgerüstet waren, abgeworfen. Sie sollten noch Stunden nach Ende des Luftangriffs auch Personen treffen, die ihre Schutzräume verlassen hatten. Viele dieser Bomben detonierten nicht, liegen aber heute noch im Oranienburger Boden. Oranienburg ist die Stadt in Deutschland, die die höchste Belastung von Bomben dieser Bauart aufweist.
Kommen Sie ins Gespräch mit Innenministerin Katrin Lange

Anpacken für ein einfacheres, sichereres, wirtschaftlich stärkeres und lebenswerteres Brandenburg

In der Aussprache zur heutigen Regierungserklärung des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar betont Björn Lüttmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, die Bedeutung von Demokratie und Kompromiss und zeigt in seiner Rede Wege auf, wie Brandenburg einfacher, sicherer, wirtschaftlich stärker und lebenswerter wird:
„Demokratie ist kein Nachteil, sondern unsere Stärke. Insbesondere in Zeiten kommunikativer Unordnung und Überforderung braucht es eine redliche Auseinandersetzung, um die besten politischen Ergebnisse zu erzielen. Von uns als koalitionstragenden Fraktionen erwarten die Menschen zurecht differenzierte und umsichtige Antworten. Daher heißt es jetzt: Anpacken! Wir werden Brandenburg einfacher machen, indem wir unnötige Bürokratie abbauen, Vergaben entschlacken und damit unsere Wirtschaft stärken.
Wir werden Brandenburg sicherer machen, indem wir die Personalstärke bei der Polizei auf 9.000 Stellen anheben, stärken den Brand- und Katastrophenschutz und stehen für eine soziale Abfederung der Energiewende. Sicherheit bedeutet Brandenburg in ein geeintes Europa einzubetten und die enge Zusammenarbeit mit Polen zu stärken.
Wir werden Brandenburg noch wirtschaftlicher machen, indem wir Investitionen in Industrie und Handwerk gezielt gefördert, Ostdeutsche Interessen nach vorne bringen und den Wirtschaftsstandort Brandenburg mit seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärken. Dazu zählt genauso eine zügige und gelingende Integration von Migrantinnen und Migranten in Arbeit und in die Gesellschaft.
Wir machen Brandenburg noch lebenswerter, indem wir uns weiter für gute und gut bezahlte Arbeit einsetzen. Wir setzen uns für einen Mindestlohn von 15 Euro ein und wollen ein Brandenburger Tariftreuegesetz verabschieden. Wir verbessern die Gesundheitsversorgung mit der ersten staatlichen Medizinische Universität in der Lausitz und investieren in Krankenhäuser und die Ausbildung von Pflegekräften. Wir stärken die Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen und setzen ebenso auf Medienbildung und Kompetenz im Umgang mit digitalen Geräten. Trotz aller finanziellen Herausforderungen gilt weiterhin: Die Kita bleibt beitragsfrei ab drei!
Hier können Sie sich die Rede ansehen:
Lüttmann sieht Potenziale in Oranienburg zu wenig genutzt

Brandenburg ist das Land der Flüsse und Seen. In Brandenburg liegen die attraktivsten Wassersportreviere in ganz Deutschland, was in den letzten Jahren zu einem wahren Boom im Wassertourismus führte. Heute ist der Wassertourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Bedeutung als regionaler Wirtschaftsmotor kann weiter zunehmen, wenn neue Projekte strategische Wirkung entfalten. Dazu zählt das neue Tourismusgebiet „Brandenburgische Seenplatte“, was die bisherigen Marken „Ruppiner Seenland“ und „Barnimer Land“ vereint. Das Gebiet umfasst die Landkreise Oberhavel, Barnim und Ostprignitz-Ruppin. Damit wird die Stadt Oranienburg Teil eines neuen touristischen Großprojekts, das auch den Wassertourismus voranbringen wird. Der laufende Neubau der Schleuse Friedenthal in Oranienburg ist ein weiterer einzigartiger Meilenstein, wodurch die Oranienburger und Ruppiner Gewässer wieder verbunden werden.
Auf Antrag von SPD und BSW diskutiert der Landtag in der nächsten Woche Zukunftspotenziale im Wassertourismus. Der Koalitionsantrag zielt darauf ab, Ergebnisse aus der aktuellen „Wassertourismusstudie 2024“ zu nutzen, die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen auszubauen und sich gegenüber dem Bund für die Umsetzung des „Masterplans Freizeitschifffahrt“ einzusetzen. Das Strategiepapier nimmt Entwicklungspotenziale von Wasserstraßen der Sport- und Freizeitschifffahrt in den Blick.
Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Tourismusverein Oranienburg e.V., kommentiert: „Brandenburg ist ein Paradies für Wasserliebhaber. Die Nachfrage bei Kanu- oder Charterbootverleihern ist rasant gestiegen und auch immer mehr Freizeitkapitäne mit eigenem Boot entdecken Brandenburg für sich. Als SPD-Fraktion wollen wir diese guten Entwicklungen weiter fördern, indem wir Investitionen oder die Modernisierung von Wasserwegen anschieben. Gleichzeitig wollen wir die Herausforderungen im Wassertourismus in den Blick nehmen. Der Fachkräftemangel ist wie generell im Tourismus auch hier großes Thema. Wir wollen deshalb auch mögliche Neuausrichtungen besprechen.
Ich sehe in Brandenburg und speziell in meiner Heimatstadt Oranienburg große Potenziale im Wassertourismus. Der Neubau der Schleuse Friedenthal wird starke positive Effekte für den Wassersport, Gastronomie und Einzelhandel bringen. Als Land können wir die Rahmenbedingungen für den Wassertourismus verbessern. Diese Impulse in konkrete Projekte umzusetzen, ist jedoch Aufgabe der Kommunen. Der Schlosshafen sowie die verschiedenen Wassersportvereine in Oranienburg sind erfolgreich. Nun müssen aber die nächsten Schritte gegangen werden. Bereits 2020 hat die Oranienburger Stadtverordnetenversammlung die Anlage eines Hafencamps und die Erweiterung des Schlosshafens beschlossen, umgesetzt hat der Bürgermeister bisher leider nichts davon.“
Wassertourismusregion Brandenburg-Berlin in Zahlen:
- Über 34.600 Kilometern Fließgewässer und mehr als 3.300 Seen
- Seit 2014 ist der Jahresumsatz in Berlin und Brandenburg um 100 Millionen Euro auf 300 Millionen Euro angestiegen
- Über 6.100 Menschen sind direkt im Wassertourismus beschäftigt
Hier können Sie den Antrag nachlesen: Antrag SPD und BSW „Wassertourismus stärken“
Erste Erfolge für Brandenburg

ORAFOL investiert 100 Mio. Euro bis 2027

Das ist eine hervorragende Nachricht für Oranienburg und die ganze Region! Mit der Investitionsentscheidung wird der Wirtschaftsstandort Brandenburg insgesamt gestärkt. Gerade in Zeiten, in denen die Herausforderungen für viele Unternehmen groß sind, sind solche Impulse wichtig.
ORAFOL ist einer der größten Arbeitgeber in der Region. Vom angekündigten Investitionsvolumen geht das Signal aus: Arbeitsplätze sind sicher, der Stammsitz des Unternehmens in Oranienburg wird gestärkt und die Landesregierung steht fest an der Seite unserer Unternehmen.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller hat gezeigt, dass wir im Land die Bedürfnisse unserer Unternehmen ernst nehmen und uns für ihre Interessen einsetzen. Auch ich bin dazu mit ORAFOL im guten Austausch, denn es ist unser Ziel, unsere Wirtschaft zu stärken und die notwendige Sicherheit für Investitionen zu geben. Dass Minister Keller gleich am Beginn seiner Amtszeit das Gespräch mit ORAFOL sucht, ist Ausdruck von Wertschätzung für die einzigartige Unternehmensgeschichte und bringt die Bedeutung von ORAFOL für den Wirtschaftsstandort Brandenburg zum Ausdruck. Gleichzeitig wird damit das Vertrauen in die Landesregierung als Partner unserer Unternehmen gestärkt. Die Investitionsankündigung ist ein Beleg dafür, dass wir gemeinsam viel erreichen können, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen.
(Foto von einem früheren Termin mit Carsten Schneider, Zweiter von links. Ganz rechts Catherine Loclair, links daneben Firmenchef und Gründer Holger Loclair.)
Aus der Modellregion Oranienburg wird eine Kompetenzregion

Aus der „Modellregion“ für Kampfmittelsuche Oranienburg soll eine „Kompetenzregion“ werden: Das erklärte Innenministerin Katrin Lange heute am Rande der Kabinettssitzung, in der der Bericht des Ministeriums des Innern und für Kommunales (MIK) zur Evaluierung der Modellregion Oranienburg zur Kenntnis genommen wurde.
Laut dem Bericht wird die klare Empfehlung ausgesprochen, dass die erweiterten Aufgaben und Befugnisse des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) in Oranienburg fortgeführt werden sollen. Die mit der Einrichtung der Modellregion Oranienburg beabsichtigten Zielstellungen seien erfüllt worden. Die an die Stadt Oranienburg und den KMBD übertragenen Aufgaben und Befugnisse wie die Prüfung der durch die Kampfmittelräumfirmen vorgesehenen technologischen Verfahren oder die Durchführung von Kontrollen zur fachgerechten Ausführung von Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen hätten sich bewährt.
„Die Vorgehensweise bei der Suche nach Kampfmitteln wurde durch die von mir im Landtag vorangetriebene Einführung der Modellregion im Jahr 2019 optimiert und beschleunigt. Die professionelle Einschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KMBD haben dazu geführt, dass die Bearbeitung in den zuständigen Ämtern erheblich erleichtert und vereinfacht wurde. Der Einsatz für die Ausweitung bei der Suche nach Kampfmitteln hat sich gelohnt“, sagt der Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD). Das belegt der Bericht des MIK: „Die Einrichtung der Modellregion Oranienburg verstärkte und beschleunigte die Kampfmittelbeseitigung in der Stadt.“
Björn Lüttmann: „Ich freue mich, dass die Innenministerin heute verkündet hat, dass die im Koalitionsvertrag von SPD und BSW festgeschriebene Überführung der Modellregion in eine Kompetenzregion nun kommt. Nun muss es darum gehen, die Kompetenzregion inhaltlich auszugestalten. Dazu gehört, dass Personal und Budget, die mit der Modellregion ebenfalls erhöht wurden, mindestens erhalten bleiben. Die erweiterten Aufgaben des KMBD bleiben ebenso. Darüber hinaus wünsche ich mir wissenschaftliche Begleitung und einen intensiven Austausch mit anderen kampfmittelbelasteten Regionen, um voneinander zu lernen. Wichtigstes Ziel bleibt aber, die verbliebenen ca. 200 Blindgänger in Oranienburg zu finden und entschärfen, bevor Menschen zu Schaden kommen.“
Hintergrund:
Die Stadt Oranienburg war während des Zweiten Weltkrieges ein Zentrum der Rüstungsindustrie sowie zentraler Verkehrsknotenpunkt und somit ein militärisch wichtiger Standort. Infolge dessen war das Stadtgebiet in den Jahren 1944/45 Ziel alliierter Bombenangriffe. Dabei wurden über 10.000 Sprengbomben über dem Stadtgebiet abgeworfen. Die Besonderheit stellte die Art der abgeworfenen Bomben dar. Hier wurde ein hoher Anteil von Bomben, die mit chemisch-mechanischen Langzeitzündern ausgerüstet waren, abgeworfen. Sie sollten noch Stunden nach Ende des Luftangriffs auch Personen treffen, die ihre Schutzräume verlassen hatten. Viele dieser Bomben detonierten nicht, liegen aber heute noch im Oranienburger Boden. Oranienburg ist die Stadt in Deutschland, die die höchste Belastung von Bomben dieser Bauart aufweist.