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Bindeglied in Landes- und Stadtpolitik

Seit 2014 bin ich Schirmherr der „Oranienburger Tafel“ und feiere in diesen Tagen mein 10-jähriges Jubiläum. Als ich vor 10 Jahren gefragt wurde, ob ich die Schirmherrschaft für die „Oranienburger Tafel“ übernehmen möchte, musste ich nicht lange überlegen. Und gerne bleibe ich weiterhin das Bindeglied für die Tafel in die Landes- und Stadtpolitik.
Zu Beginn war es mir erst einmal wichtig, zu verstehen, wie die Tafel funktioniert. Deshalb begleitete ich in Praxistagen Tafel-Mitarbeiter beim Einsammeln von Lebensmittelspenden und unterstützte bei Ausgaben. So lernte ich die Arbeitsweise der Tafel und auch die Tafel-Kunden besser kennen. In den letzten 10 Jahren haben sich die Herausforderungen für die Tafeln stark verändert. War die Tafel früher vorwiegend Anlaufstelle für Langzeitarbeitslose und durch die angedockten Beratungsangebote auch Mittel, um Perspektiven für eine Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen. So entwickelten sich die Tafeln durch die Flüchtlingsbewegungen und Preissteigerungen der letzten Jahre immer mehr zu einem wichtigen ergänzenden Hilfssystem für von Armut bedrohte Menschen.
Für mich als Sozialdemokraten sind gute Löhne, Bildung und bezahlbares Wohnen wichtige Hebel, um Armut zu verhindern und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Mit der Einführung des Mindestlohns, der finanziellen Entlastung von Familien zum Beispiel bei Kita-Elternbeiträgen, weiterhin steigenden Renten oder sozialer Wohnraumförderung haben wir in den letzten Jahren viele gute Schritte gemacht. Diesen Weg müssen wir weitergehen.
Als Schirmherr in Oranienburg sehe ich es als meine Hauptaufgabe an, Lobbyist für die Tafel zu sein. Das fängt beim Aufrufen zu Spendenaktionen an und hört beim Beschaffen von Hilfsgeldern des Landes auf, wenn Tafeln in finanzielle Schieflage durch unvorhergesehene Ereignisse geraten. So habe ich mich auf Landesebene in der Energiekrise nach dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine dafür eingesetzt, dass Landeshilfen aus dem „Brandenburg-Paket“ bereitgestellt werden. Auch die Oranienburger Tafel konnte von mehreren Landeshilfen profitieren. Das sind kleine Erfolge, die jedoch von großer Bedeutung sind für Menschen, die auf Tafel-Lebensmittelspenden angewiesen sind. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der neuen Tafel-Projektkoordinatorin Frau Cesrin Giesler!
Auf dem Foto: Frau Cesrin Giesler, Koordinatorin der „Oranienburger Tafel“ und des Mehrgenerationenhauses in Zehdenick, und Björn Lüttmann.